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Dirk Diggler

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  1. Überlaufen des Vergasers kann verschiedene Ursachen haben: 1. Schwimmernadel defekt 2. Schwimmer verbogen 3. Kleine Blechnase, die auf die Schwimmernadel drückt, ist verbogen 4. ggf. weitere Die Punkte 2 und 3 treten oft dann auf, wenn man die Vergaserwanne demontiert hat, ohne den Vergaser dabei zuvor auf den Kopf zu drehen. Tut man das nicht, verklemmt sich manchmal der Schwimmer, der dann beim Abnehmen der Vergaserwanne verbiegt und/oder es verbiegt sich die kleine Blechnase. Das kann schon beim einmaligen, falschen Öffnen passieren und anschließend läuft ständig der Vergaser über, so bald man den Benzinhahn öffnet. zu 1). Schwimmernadel tauschen zu 2). Schwimmer gerade biegen oder austauschen zu 3). Blechnase entsprechend biegen (Achtung: minimales Verbiegen hat erhebliche Auswirkungen) und den Schwimmerstand penibel genau einstellen. Entweder dafür durchsichtige Vergaserwanne oder die "kommunizierenden Röhren" (Vorgehensweise von T5Rainer im GSF irgendwo beschrieben) verwenden.
  2. Aufgrund der von Harald so lecker zusammen gestellten Speisenkarte der Wallonie, bitte ich den LCD, auf den LC Belgien derart einzuwirken, dass die EL von Flandern in die Wallonie verschoben wird. Ich kann mir nicht mehr vorstellen, vor meinem 1-Mann-Zelt im flandrischen Dreck zu liegen und keinen Fasan auf Brabanter Art mit Chicorée angeboten zu bekommen. Nicht auszudenken, dass man mir nur Pommes mit Mayonaise aus Flandern serviert. Das war schon auf der EL in Lincoln für meinen verwöhnten Gaumen nicht leicht, in den umliegenden Pubs klar zu kommen. An die englischen Würstchen zum Frühstück will ich gar nicht mehr denken. Man sollte zukünftig bei der Vergabe der ELs nur noch die Regionen der Länder zulassen, die kulinarisch "etwas Vernünftiges auf und in der Pfanne haben". Hab echt keinen Bock, womöglich irgendwann auf der EL Sachsen am Fockeberg zu liegen und dann auf Leipziger Allerlei herum zu kauen.
  3. Offtopic, sorry. Die Aussage im ersten Halbsatz ist mir spontan 3 Bier und die im zweiten Halbsatz zusätzlich 3 Schnäpse an irgendeiner Theke auf irgendeinem Nachcorona-Run wert. Dazu wünsche ich mir unterhalb an selbiger Theke auf dem schmutzigen Boden eine gemeinsame Erörterung, was "Fähigkeiten quasi unter Null" angehen.
  4. Wenn es stimmt und jemandem ist bereit, diesen Aufschlag zu bezahlen, der darf das natürlich herzlich gerne tun. Ich schrieb nicht, dass man das nicht zahlen soll. Ich schrieb, dass MIR das nicht einen Cent mehr wert wäre.
  5. Es klingt haarsträubend. Piaggio soll also 1968 für die ital. Nationalmanschaft einige Rally 180 von Pontedera nach Mexiko-City gebracht haben, damit die Nationalnannschaftsmitglieder dort auf dem Olympia-Gaylände (und in Mexiko-City????) herumkutschieren konnten. Aha. Und dann hat man die Dinger nach Olympia an private Personen verkauft. Und nun ist eines dieser unglaublich seltenen Exemplare auf aberwitzigem Weg wieder nach Europa zurückverschifft worden. Aha. Und die Seltenheit zeichnet sich durch die Tatsache aus, dass es einige Exemplare waren, die seinerzeit nach Mexiko transportiert wurden und dass die Karren einen Tacho mit schwarzem Zifferblatt haben (nein wie unglaublich selten! Schwarz!!!!) und gelbe (!!), verschwommene Ziffern haben?? Das ist wirklich selten. Manches was selten ist, ist nicht deshalb auch mehr wert. Manchmal ist manches selten, weil es so scheiße war. Diese Geschichte erscheint mir selten. Selten blöd. Und selten habe ich so einen Kack gehört. Sollte die Geschichte jedoch stimmen, würde ich trotzdem seltsamerweise keinen seltenen Cent mehr für so eine seltene, olympische Kiste bezahlen.
  6. Es kursiert unglaublicher Nachbaudrecksmüll am Markt, den man den Produzenten inkl. den schlechten Gummis direkt in den Hals rammen sollte. Trittleisten von Mauro Pascoli sind im Grundsatz gut und wertig, aber auch da kann es sein, dass im Einzelfall (leichte) Anpassungen nötig sein können. Ansonsten originale gebrauchte Trittleisten kaufen, die dann auch Patina haben, falls das gewünscht sein sollte.
  7. Nennt mich Dirk (Diggler). Es war anno 2007 und die Stuttgart Scooterists waren noch existent. Ein paar der wildesten Horste wie Philipp, Sven, Martin, Maic, Bazi-Bernd (Vesperados) und ich (seinerzeit zwar Vollmitglied bei den Stuttgart Scooterists, aber ohne je eine Anwärterprüfung absolviert zu haben) hatten uns zusammengefunden, um an dem legendären Run auf der Isle of Wight/England teilzunehmen. Da die Fahrt von Stuttgart aus mit den Rollern sehr weit gewesen wäre und keiner von uns auch nur im Ansatz einen Roller zustande gebracht hätte, der die weite Strecke pannenfrei geschafft hätte, mieteten wir uns per Europcar zwei Mercedes Sprinter, packen jeweils 3 Roller in jeden Sprinter, kauften unterwegs in Belgien mehrere Bierfässer und palettenweise Dosenbier und fuhren über Dünnkirchen/Belgien mit der Fähre nach Dover/England. Ich hatte meine damalige Lambretta GP200, genannt "Blauer Klaus", am Start bzw. im Sprinter. Anmerk.: Die Machart des Fotos ist beabsichtigt. Jedes Teil im Hintergrund wurde mit Bedacht ausgewählt und arrangiert. Nichts ist zufällig und alles hat eine Bedeutung. Unterwegs auf der Fahrt wurde mir von Philipp ununterbrochen angekündigt, dass auf der Isle of Wight meine nachzuholende Anwärteraufnahmeprüfung stattfinden würde und ich mich ordentlich auf etwas gefasst machen müsste. Quadrophenia wie wir waren, wollten wir in Dover angekommen, per Roller dann über Brighton und eine Schlägerei mit den dreckigen Rockern, weiter nach Portsmouth und dann rüber auf die Isle of Wight. Ich überspringe viele Begebenheiten wie einen Vollsuff mit Dünnschiss in Dover im Flagship (Hafenkneipe) und die Sichtung von gut 30 Öltankern, aufgereiht wie an einer Perlenkette im Ärmelkanal, die aber nur aufgrund der Promillezahl eines Rollerfahrers aus dem Allgäu vorhanden waren. Vier Mann fuhren ab Dover mit den Rollern, während zwei Verlierer die beiden Sprinter bis zur Isle of Wight manövrieren mussten, was den Sprinterfahrern aufgrund des Linksverkehrs und Dosenbier massiv schwer gefallen ist. Auf der Isle of Wight angekommen und kaum waren die Zelte auf dem Campingplatz gestellt, kam Philipp mit der Anwärteraufnahmeprüfung um die Ecke. Ich sollte mich komplett entblößen und dann einen beschissenen String-Tanga anziehen, der an der geilsten Stelle in Form eines - keine Ahnung - Ameisenbären mit Rüssel ausgebildet war. Das Ganze hatte kaum Mallorca-Schinkenstraßenniveau. Das war jedoch noch nicht alles, denn ich sollte in diesem Aufzug zwei Runden um diesen wirklich sehr ausgedehnten Campingplatz joggen, dann wäre die Prüfung bestanden. Ich bin von klein auf geübt, mich zum Vollidioten zu machen, aber das war nun wirklich kein Spaß. Unabhängig davon, dass man kaum so viel saufen kann, als dass man so einen Kack mitmacht, trankt ich Unmengen an Bier und Schnaps und war dann nach 1 Stunde einigermaßen mutig. Kaum hatte ich das spärliche "Beinkleid" angelegt und war los getrabt, versammelten sich ca. 300 Engländer, ein paar Schotten, Italiener und sonstige Continentale an den Rändern des Campingplatzes und brüllten und johlten mir zu. Das Beste was ich zu hören bekam war „Run, Forrest, Run!“ und die zwei Runden dauerten sehr lange 10 Minuten. Nachdem ich es geschafft hatte, waren der mitgereiste Allgäuer und ein unbekannter Engländer derart geil geworden (lag 100%ig an mir), dass beide sich spontan ebenfalls entblößten. Der Allgäuer behielt dabei seine Unterhose in Animalprint an, der Engländer leider nicht. Wie unschwer vorstellbar, soffen wir uns alle nackt annen Grund und schenkten vor Freude das berühmte Schleusenwasser (Schnaps mit Chili und Salzsäure) der Stoneheads an einige Engländer aus. Ich hatte seinerzeit eine Snetterton-Sitzbank montiert, die mir Philipp, als er bei mir kurz als Sozius mit fuhr und wir auf dem Rückweg noch beim Ace-Café vorbei rollerten, mit seinem dicken Hintern hinten platt gedrückt hat. Was gäbe ich darum, das Ganze 2021 oder wann auch immer nach diesem beschissenen Corona wiederholen zu können.
  8. Wobei du das easy hättest testen können, in dem du den Tank, sagen wir, nur zu ca. 20% hättest befüllen und dann den Benzinschlauch vom Vergaser hättest abziehen können. Dann könntest du feststellen, wie viel Sprit, natürlich in Verbindung mit einem Fastflow-Benzinhahn, zum Vergaser läuft und ob der Vergaser den Tank wirklich "leer nuckelt". Aber so ne Pumpe ist auch schön.
  9. Heidenau K58 vorne und hinten. 3.50-10. Bleibe immer wieder an diesem Reifen hängen, da dieser für alle Wetterverhältnisse wirklich gut ist. Sehr guter Tourenreifen.
  10. Aber, nach der alten Boxerregel "they never come back", sollte man keine allzu großen Erwartungen in ein eventuelles Wiedererscheinen in alter Stärke von ihm hier im GSF setzen. Aber einen virtuellen Kaffee zusammen trinken, kann man natürlich machen und die alten Zeiten Revue passieren lassen.
  11. Das würde ich locker aushalten. Denn ich schrieb "......i.d.R......" und ich führte weiter aus, dass ich diverse Rally200 mit Kursivschrift kenne und ich deshalb die Angaben in der Vespa Tecnica für, sinngemäß, nicht grundsätzlich und allgemein gültig halte. Und da man davon ausgehen kann, dass nicht alle die den Kursivschriftzug auf ihrer Rally200 haben, Fälscher und Faker sind , wird es so sein, dass wahrscheinlich diverse frühe Rally200-Modelle ab Werk diesen Kursivschriftzug hatten. Deshalb bin ich restlos begeistert von dieser Vielfältigkeit und traue Verfassern von Literatur zu den einzelnen Modellen nicht uneingeschränkt.
  12. Das Buch Vespa Tecnica sagt, dass die Rally 200 einen neu gestalteten Schriftzug vorne auf dem Beinschild habe. Da zuvor der kursive Schriftzug bei der Rally180 verwendet wurde, interpretiere ich, dass die Rally 200 i.d.R. mit dem Schriftzug in Druckbuchstaben versehen wurde. Aber: Ich verlasse mich zwischenzeitlich nicht mehr auf irgendwelche Angaben bei Vespa (und auch Lambretta), dass es bestimmte optische oder technische Details niemals nie gegeben habe. Man stellt immer wieder fest, dass ggf. doch in dem ein oder anderen Fall mal x oder y verbaut wurde. Ich kenne diverse Rally 200 mit dem kursiven Schriftzug auf dem Beinschild. Also hat es das wohl doch tatsächlich ab Werk gegeben und die Angabe in Vespa Tecnica stimmt so nicht. Ich habe eine italienische Rally 200, Baujahr 1974, ursprünglich mit Femsatronic-Zündung, mit dem "Rally"-Druckbuchstabenschriftzug auf dem Beinschild. Über dem Rücklicht ist "rally200" ebenfalls in Druckbuchstaben montiert.
  13. D.h. entweder schätzt deine Versicherung ein manuelles Schloss sicherer ein als eine per App gesteuerte Schließanlage oder deine Versicherung hat den Sprung ins 21. Jahrhundert noch nicht vollzogen. Von der App-gesteuerten Schließanlage halte ich persönlich nichts.
  14. Offtopic Für mich das schönste, je gebaute Auto ist der Fiat Multipla.
  15. Mein Nachbar verfügt über eine Haustür-/Garagentor-/Grundstückstor-Schließanlage, die sich über eine App auf seinem Smartphone steuern lässt. D. h. er kann die besagten Türen und Tore von Afrika, Grönland oder Burma und anderen Ländern aus öffnen und schließen. Bequem und komfortabel in bestimmten Situationen ist das. Aber wie sicher kann so etwas sein?
  16. Hatte glücklicherweise am Morgen kaum Schädel und führe das auf den seit Corona nahezu täglichen Alkoholkonsum zurück, der einen gewissen Trainingseffekt bewirkt hat. Nachdem seit einem Jahr keine Runs mehr stattfinden, muss man sich selber Herausforderungen schaffen. Das Gegensteuern mit einem kühlen Chardonnay und zum Löschen eines fiesen Brandes muss ich mir merken
  17. Vielen Dank für die Antworten. Sehe nun etwas klarer, wenn auch die wissenschaftliche Analyse etwas kurz kam. Dafür habe ich, nach nasobems sachdienlichen Hinweisen, die Schuppentür doppelt gesichert. Gestern habe ich von jedem Kasten Bier jeweils eine Flasche getestet/verkostet und der Geschmack war noch sehr gut.
  18. Um Gottes Willen! Nun hatten wir ganz im Süden der Republik über eine ganze Zeit heftige Minusgrade. Zeitweilig -18 bis -20 Grad nachts. Im ungeheizten, nicht isolierten Schuppen lagern bei mir industrielle Mengen an Bier. Vornehmlich Helles und Weißbier/Hefeweizen und auch ne Kiste Pils (falls mal ein Nordspacke aufschlägt). Inwiefern greifen dauerhafte Minusgrade mein Bier an? Der enthaltene Alkohol verhindert zwar bis zu einem gewissen Grad das Gefrieren des Bieres. Aber leidet irgendwann der Geschmack? Und wenn ja, ist Pils gefährdeter als Weizenbier oder Helles? Froh wäre ich, wenn die Info u.a. lauten würde, "du musst alles ganz schnell trinken."
  19. Update: nasobem hatte es schon beantwortet.
  20. Würde denken, es kommt aus dem Französischen und heißt so viel wie Streich spielen oder ein "Ding" drehen.
  21. Was ist ein Prank? So was wie ein ein lange im Voraus geplanter Coup? Ein geplantes "Verbrechen", um gutgläubige Vollhorste (so wie ich) dermaßen aufs Kreuz zu legen und gar schauerlich hinters Licht zu führen, so dass sie hirnverbrannt dumm dastehen und blöd aus der Wäsche glotzen?
  22. Und was ist dann mit der "Anführer", der "Reiseführer", der "Fremdenführer", das "Führerhaus" etc. pp.? Alle political auch nicht korrekt und sollten deshalb aus der deutschen Sprache getilgt werden? P.S. Wir sind auf Seite 911. Das bedeutet, ich bekomme bald einen Porsche geschenkt.
  23. D.h. deine ursprüngliche Frage war tatsächlich ernst gemeint? Ich hatte die Frage als nicht so ernst gemeint aufgefasst und dann entsprechend geantwortet.
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