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amazombi

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  1. Ich bin auch alles gefahren, das iss einfach 'ne Tatsache mit dem fehlenden Band. Bis auf 'ne Handvoll Ausnahmemotoren vielleicht. Sprayback und Anspringverhalten iss alles wild übertrieben, vor allem bei den Einlasssteuerzeiten die du für das, was du an Leistung willst, brauchst. Sprayback hat da im Zweifelsfall 'ne Membran sogar mehr. Da hast du ja spätestens mit Löchern im Kolben 360° Einlass mit Flatterventil vorne dran was bei Drehzahl eh' gar nicht mehr zumacht und unten rum die Suppe immer schön mit 'nem Klapps rückwärt wieder raus schiebt. Ich mein' das ist deine Baustelle, musst du wissen was du machst, ich find' nur, dass man nicht auf jedes Vorurteil aufspringen muss. Kennst du jemand mit 'ner MZ? Gut von unten schieben, sparsam sein und keinen Sprit raus husten und dabei noch ordentlich anspringen kann 'ne ETZ 250 etwa zum Beispiel ganz schön gut, obwohl oder gerade weil da keine überflüssigen Strömungstotalschäden im Ansaugtrakt hängen.
  2. Auch Post überschnitten. Mir ging's mehr um das Werkzeug zum Reiben. Mit dem Sprengring ist jetzt auch nicht uncharmant. Das wäre alles wie bei mir, nur halt ohne die Einsenkerei, nur wie mache ich die Abdichtung? Kappe zum Drüberstecken mit Wellendichtring drin?
  3. http://medias.ina.de/medias/de!hp.ec.br/NKX
  4. Ist das ein Sprengring oder was?
  5. Das Querrohr was in's Sattelrohr eingeschweißt wird muss ich eh' aus'm Vollen drehen, das hat 1". Für die 10er Welle hat der Nadellagerteil 19 Durchmesser, der Kugellagerteil 24,1. Ich würde also ein Durchgangsloch mit leichtem Untermaß bohren, rechts und links jeweils dann mit zwar wenig Wandstärke, das muss aber ja da auch nix halten, entsprechende Absätze rein. Die kann ich auf der Drehbank auf Endmaß drehen weil Titan ein so schlechter Wärmeleiter ist, dass dort schon nicht mehr mit Schweißverzug zu rechnen ist (wenn ich in der Mitte mit 'nem Bronze-Heatsink schweiße). Durch das Loch in der Mitte schieß' ich dann einfach 'ne Popelreibahle durch weils ja ein Durchgangsloch ist, Lager steht am Bund/Absatz an. Das macht mir das ganze voll sympatisch. Achse kann ich aus Titan drehen und polieren, dann einfach elektrisch 'ne Oxidschicht drauf, das ist hart genug als Lagerlauffläche, und wenn ich den Dünnwandteil noch ein wenig länger mache kann ich da noch einen Wellendichtring einsetzen der auch auf der Achse läuft und damit ist das komplett dicht. So mein Plan. Wenn mir dann demnächst mal wieder Pipi aus den Augen läuft mache ich komplett Kommando zurück und komm' hier noch mal angekrochen, klar, aber irgendwas iss ja immer.
  6. Behalt' im Hinterkopf, dass das keine doofe Largeframe ist, Lambretta kann auch schlitzgesteuert schon Band und hat ein Getriebe, bei dem man bei der Primärübersetzung spielen kann.
  7. Wenn man damit nur in der Stadt rum eiert und mehr oder minder alles im Vierten fahren will ist so was wirklich ideal. Da würde ich persönlich wirklich lieber mit der übersetzung spielen als irre zu zerspanen.
  8. Schau mal bitte auf das Datum. Das iss über zwei Jahre her.
  9. Das wär dann über den Außenring des Nadellager mit 'nem kleinen Drehteil (also 'ner Art Deckel) und dann einer Delrinscheibe zwischen dem Drehteil und einem weiteren Drehteil mit Einsenkung für die Scheibe, Dichtung dann über Spalt. Allerdings hab' ich jetzt mal weiter geschaut mit deinem Hinweis oben und bin auf das hier http://www.industryarea.de/Nadellager-Y1977-S38-catalogue.html gekommen. Die Bauform NKX käme mir aus verschiedenen Gründen entgegen. Danke für die rege Beteiligung.
  10. Genau das denke ich eben auch. Deshalb bin ich jetzt ja auch bei einer Kombination aus Nadellager und Gleitlager für die radialen Kräfte. Wenn die nicht hoch sind (und das sind sie wohl nicht) ist das Losbrechmoment mutmaßlich überschaubar.
  11. Also bei 30 im Vierten mit 'ner 4,8er Übersetzung ist schon echt wenig Drehzahl. Vielleicht wäre da dann doch was mit mehr Hubraum und vielleicht 'nem E-Starter erste Wahl. Musst du aber wissen, klar. Scheiße mit deiner Gesundheit. Ich mein' das jetzt auch nicht irgendwie pissig oder so, mehr so einfach objektiv als Anmerkung. DrÜck' dir die Daumen, dass sich das wenigstens stabilisiert.
  12. Ich find' jetzt auch erst mal wichtig, dass das alles geil ist. Wenn's das nicht ist, gibt's auch keinen Kaufwunsch, dann iss der Preis auch Wurschd. Iss vielleicht wie mit Schuhen: Wenn die nicht passen kauf' ich sie auch dann nicht, wenn sie voll billig sind. Gibt aber ja Leute, die das so handhaben.
  13. Warum hast du deine BMW noch mal verkauft? Ich mein' selbst mit 225 ccm ist das kein Hubraumriese. Wenn's ein Autisa war/ist ist der schon wirklich hart. Etwa 30% härter als ein Polini. Von Malossi haben wir da noch gar nicht geredet. Laut Taffspeed halt.
  14. Ich weiß, was du meinst. Mir ging's ja nur darum, dass das in der Hauptsache eine radiale Belastung ist mit einer axialen Komponente. Wie hoch die anteilig ist weiß ich nicht, aber um das mal in's Verhältniss zu rücken: Bei Cross-Country Fullys kommt's auch bei renommierten Herstellern ohne auffallende Schadenshäufung vor, dass die Hauptache der Schwinge ein 10mm Aluteil ist. Ich glaub', das ordnet die Kräfte von denen wir hier reden ein wenig ein.
  15. @freibier: Genau das hab' ich ja weiter vorne schon geschrieben. Das hängt aber eher damit zusammen, dass sich da halt nix dreht, sondern, wie ich vorne geschrieben habe, um 20 Winkelgrade hin und her gejuckelt wird und dabei die 2 - 3 beteiligten Kugeln sich in den Lagerring eingraben. Deshalb hab' ich mich ja auch gewundert, dass bei Skinglouie Lager 8 Jahre halten. Komplett atypisch.
  16. Das wird über 'ne gewisse Breite abgestützt, von daher sehe ich das mit dem axial beim reinen Treten nicht so prominent. Beim Kurvenfahren auch nicht so recht. Dabei hast du doch eigentlich ein "Knicken", also eine"axiale Druckbelastung" auf Kettenseite und eine "axiale Zugbelastung" auf der nicht Kettenseite, respektive das selbe auf Kurveninnen- respektive Außenseite. Anscheinend ist das aber nicht ganz so trivial, an der Simulation von Kräften im Fahrradrahmen sind schon ein paar Leute 'ne Weile dran, und so richtig den Bogen raus hat man da noch nicht. Will sagen: Bei Simulation treten oft genug Schadensbilder auf, die man so aus der Nutzung gar nicht kennt. Von daher halte ich da vielleicht am Besten die Klappe.
  17. Sieht für mich gut aus. Hast du das irgendwo in 8 innen, 22 außen beidseitig gedichtet gesehen?
  18. Der Zylinder den du da hast ist mutmaßlich ein bei Autisa gefertigter Originalzylinder. Damit ist das ganze jetzt nicht rar wie Gold, aber eigentlich zum schlitzgesteuerten Tunen auf Originalbasis das beste was du kriegen kannst (laut Taffspeed). Und: der Zylinder ist brutal hart, noch ein Vorteil. Bei 30 im Vierten? Frühverrentet? Oder wofür soll das gut sein?
  19. Ja, Belastung ist primär radial. Vierpunktlager habe ich auch nichts gefunden in der Größe. Deshalb ja auch der Rekurs auf die Nadel mit Scheiben. Also wäre das Vierpunktlager, wenn es denn in einer einigermaßen passenden Größe zu kriegen wäre, eher eine Lösung für den Hinterkopf. Ich bilde mir ein, auch mal Schrägrollenlager in Zweireihig mit Lager in X- Anordnung gesehen zu haben. Oder ist das eine Halluzination?
  20. Ich glaub' ja, dass Kolbensteuerung nicht ganz zu recht so aus der Mode geraten ist. Ich bin mal so'n Group 5 205er Honda von Taffspeed mit damals 30 PS gefahren, und ich hatte so'n schlitztgesteuerten Scaurimotor auf der Smallframe. Das hatte (natürlich) mehr Band als jede Smallframe zu der Zeit. Das fuhr beides extrem geil und war unten rum jetzt auch nicht wirklich tot. Iss halt mehr Arbeit und Hirnschmalz als einmal alle Löcher groß, von daher ist das natürlich nicht jedermans Ding, klar. Was iss den mit Jesco's Dingen? Klar ist das irgendwann explodiert, das gehört aber halt wohl einfach dazu, davor hatte das aber absolut amtlich Qualm und lief scheißgut. Ich find' ja entweder Schlitz, oder Nägel mit Köpfen und TS1/RB/Monza oder was es da so alles gibt.
  21. Alu muss übersteif konstruiert werden weil das Zeug, sobald da irgendwo Flex rein kommt, ratzfatz ermüdet und bricht. Was es im übrigen aber sowieso tut, wenn auch nicht unbedingt ratzfatz. Bei Alu ist das belastungsunabhängig einfach eine Frage der Zeit. Bei Stahl und bei Titan, zumindest bei Maßrahmen, legt man halt in der Regel so aus, dass es zu Fahrertyp, Größe und Gewicht passt, und nicht so, dass der Werkstoff irgendwie klar kommt. Dementsprechend sind bei "Normalfahrern" die Rahmen messtechnisch weniger steif als die Aludinger mit großen Rohrdurchmessern. Wenn bei mir jetzt jemand aufschlägt und will bis zur Unfahrbarkeit steif kann er das natürlich haben, und das ist dann auch messtechnisch auf Aluniveau. Ich würde aber versuchen, ihm das tunlichst auszureden. Ein Stangenrahmenbauer baut für den Worstcase, also für den 130kg Fahrer. Den muss ich bei mir nur einkalkulieren, wenn er wirklich auf dem Rad fahren will. Generell kann man sagen, das sich, zumindest theoretisch, mit den drei Materialen gleich schwere Rahmen bauen lassen bei gleicher Steifigkeit bauen lassen. Bei Stahl bist du dann aber irgendwann bei entsprechendem Rohrdurchmesser von der Wandstärke so dünn, dass das sofort beult und eigentlich auch nicht sinnvoll zu verarbeiten ist, bei Titan ist das ähnlich. Trotzdem kann man bei Titan sagen, dass ein leichter Rennradrahmen in Rahmenhöhe 56 in haltbar knapp über 1100g wiegen wird. Es gab' auch mal Alurahmen mit um 1000g bei der Größe, allerdings hatten die bis 30% Rücklauf in der Garantiezeit. Dementsprechend haben die meisten Firmen das dann gelassen und leichte Alurahmen wiegen jetzt ähnlich viel wie so'n Titanding. Wenn man's wirklich leicht haben will isses dann mittlerweile ganz klar Carbon. Mit den bekannten Vor- aber auch Nachteilen. Da ist man dann beim Rahmen mittlerweile sicher unter 1000g, wenn man's drauf anlegt auch knapp unter 700. Da darf aber beim Fasern einlegen nicht geniest werden, sonst wird's schon eng. Gibt's auch erst seit gerade eben (also noch nicht wirklich lieferbar), man muss also vielleicht mal abwarten, wie sich das hält. Buchsen sind klar, du hast da aber die Sache mit dem Losbrechmoment und dessen Sonderform Stick-Slip. Hatte ich aber ja oben schon geschrieben. Ansonsten wären de Dinger auch leichter, deshalb sind Teflonbuchsen ja auch durchaus beliebt. Ich hab' da heute Morgen mal rumgemessen und geschaut und denke, dass es auf Nadellager mit Scheiben rechts und links raus läuft. Wie ist das denn jetzt bei den Vierpunktdingern? Primär geht's da ja um erhöhte Axialkräfte, klar, ich dachte jetzt aber halt, dass sich die Zahl der Kontaktpunkte zwischen Kugel und Ringen gegenüber dem Rillenkugelding (was ja quasi ein Zweipunktlager ist) schon mal verdoppelt und dass das in der Situation ein Vorteil wäre. Oder liege ich da falsch.
  22. Die Sache mit der Steifigkeit und dem Material ist letzten Endes vielleicht vielmehr eine Frage der Rohrdimensionierung als des Materials. Grundsätzlich ist aber natürlich im Materialvergleich Alu-Titan-Stahl Alu das mit Abstand "weichste" Material, auch wenn das jetzt wegen irgendwelcher Mythen aus der Wasserrohrzeit der Nicht-Alu-Werkstoffe erst mal keiner glauben mag. Egal. Die Lagerung mit beidseitig gedichteten Rillenkugellagern ist Industriestandard, allerdings wird dort auch bei höchstpreisigen Anbietern gerade bei solchen Details durchaus erschreckend preisbewußt eingekauft. Ich hab' einen ganz guten Draht zur diversen großen Händlern. Die sind erst mal nicht auf der Suche nach Anzeigenkunden wie manche Hochglanzpostille sondern setzen sich im Alltag mit dem Material auseinander. Da iss schon Konsens, dass das eigentlich Scheiße ist mit den Rillenkugellagern und dass das eigentlich auch oft Wartung braucht. Auf der anderen Seite haben da halt aber auch schon 5-7 Leute sich deswegen am Kopf gekratzt und sind trotzdem bei Rillenkugel hängen geblieben. Unter Umständen ein Indiz dafür, dass es eben an der Stelle die sinnvollste Lösung ist. Unter Umständen aber halt auch ein Indiz dafür, dass da, wie gesagt, extrem preisbewußt eingekauft wird. Grundsätzlich ist das aber halt an der Stelle doof, da wird halt nicht gedreht sondern auf 2-3 Kugeln hin und her gejuckelt. Das iss für'n Lager nicht optimal.
  23. amazombi

    Pimmelfechten

    Ich dacht' hier ging's um Leistung?
  24. Gerade die Titanfraktion ist gerne mal recht wetterfest und hat einen ziemlich Ewigkeitsanspruch an's Material (oder sie hat mehr Geld als Zeit zum fahren, der spezielle Mensch, um den es hier geht, ist aber entschiedener Vielfahrer). Santa Cruz ist übrigens ein wirklich gutes Beispiel, davon fahren in meinem Umfeld drei, da bleibt kein Lager länger drin als 6 Monate. Das ist übriges auch bei allen anderen mir bekannten Herstellern bei artgerechter Nutzung kein ganz untypisches Wechselintervall. Diesbezüglich gibt's übrigens unter Fahern und Schraubern einen weitestgehenden Konsens. Wenn du das seit 2004 durchgehend drin hast fährst du vermutlich eher wenig, oder hast du da jetzt 40 000 plus auf einem Satz Lager runter? Wenn ja hat Scapin anscheinend alles richtig gemacht.
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