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Das ist mir schon klar, ich habe das nur in Spiel gebracht, weil das mit den Arbeitszeiten gerade bei den Bauern ja immer so betont wird. Unregelmässige und / oder ausufernde Arbeitszeiten gibt's aber nicht nur in der Landwirtschaft. Im Gesundheitswesen wird ebenfalls rund um die Uhr gearbeit, ebenso Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste, Altenpflege und Betreuer in Einrichtungen für Menschen die halt Betreueung benötigen. Energieversorgung soll auch immer gewährleistet sein, die verschiedensten Notdienste, von der Gastronomie und dem Freitzeitsektor ganz zu schweigen. Auch viele Selbstständige haben keine geregelten Arbeitszeiten. Viele Industriebetriebe haben ebenfalls Schichtbetrieb und bei Produktionseinrichtungen, die man mal nicht soeben hoch- und runter fahren läuft die Produktion ebenfalls am Wochenende durch. Selbst im Einzelhandel wird heute erwartet, das bis Samstag abend normal gearbeit wird. Auch bei vielen Angestellten wird rund um die Uhr Erreichbarkeit per Email oder Telefon erwartet. Wenn man natürlich davon überzeugt ist, dass man viel mehr Leistet als alle anderen und dafür viel weniger verdient als alle anderen, dann nimmt man natürlich auch keine Rücksicht auf andere - und genau das sehe ich aktuell bei diesen Protesten.
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Fakt ist aber, das es nicht nur einige wenige Deppen sind, die sich nicht an Regel halten, sondern das im großen Stil bewußt Gesetzesverstöße geplant und umgesetzt werden, wie z.B. Autobahn-Blockaden die eben nicht genehmigt waren, aber so massiv ausgeführt wurden, dass die Polizei machlos war / ist. Und dieses ewige Gejammer dass die alle 12 Stunden am Tag arbeiten, 7 Tage die Woche, 52 Wochen im Jahr, kein frei, kein Urlaub. Wie funktioniert das denn auf einmal, das Zehntausende Bauern eine Woche lang lustig quer durch Deutschland tingeln. Haben die ihre Kühe alle in die Kurzzeitpflege gegeben? Oder mit ihren Arbeitsmaschinen hunderte von Kilometern durch die Gegend fahren. Mal ganz davon abgesehen, dass das ökologisch eine ziemliche Sauerei ist, jeder Firmenwageninhaber versteuert für die Privatnutzung den Geldwerter Vorteil. Zahlen die Bauern das auch, wenn sie mit ihren Fahrzeugen privat unterwegs sind?
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Schönes Beispiel, hat aber nicht die aktuelle Regierung zu verantworten, müssen aber mit den "Altlasten" klar kommen. Streik / Protestz ist legitim und durch unser Grundgesetz geschützt. Leider gehen aber immer mehr dieser Proteste über das demokratische Maß hinaus und gerade bei den aktuellen Protesten der Bauern sehe ich da eine Eskalation, die nicht mehr demokratisch ist.
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Mag ja sein, das es eine Verallgemeinerung ist, aber schau doch mal, was aktuell los ist, die Bauern machen Krawall, weil sie ein paar Prozent Einkommenseinbußen hinnehmen müssen, die Lokführer streiken, weil sie ohne Lohneinbußen weniger arbeiten wollen, die Ärzte streiken, weil sie zu wenig verdienen u.s.w., u.s.w. Viele Probleme resultieren zum einen noch von der Corona Pandemie (wo teilweise unfassbare Summen ohne Sind und Verstand rausgehauen wurden) und nun vor allem durch den Ukraine Krieg. Das sind unvorhergesehen Belastungen, die nicht durch unsere aktuelle Regierung verschuldet / beeinflussbar sind. Es ist natürlich leicht über die Regierung zu schimpfen, aber hast du eine Idee wie man es besser machen kann?
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Alleine diese Formulierungen geht mir schon so wenig auf den Keks. Wer ist denn Deiner Meinung nach der Staat? Wer "verdient" denn da? Der Staat sind wir alle. Wir haben Administrative Strukturen, die bestimmte Aufgaben zu erfüllen haben, damit so eine Gesellschaft funktioniert. Dafür werden Gelder benötigt. Diese Gelder werden im wesentlichen durch Steuern oder sonstige Abgaben erzielt. Hier mal ein Überblick, was der "Staat" mit diesen Geldern macht: https://www.bundeshaushalt.de/DE/Bundeshaushalt-digital/bundeshaushalt-digital.html Das Problem ist, das irgenwie jeder meint, mehr von der Allgemeinheit bekommen zu müssen, als er bereit ist zu geben. Eine Zeitlang, klappt das, indem man übermässig Schulden macht und somit die Kosten auf kommende Generationen verlagert, auf Dauer kann es aber nicht funktionieren.
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Nur mal schnell 'ne Lambretta-Technikfrage
Champ antwortete auf poppa's Thema in Lambretta LI, GP, SX, TV etc.
Kumplungskompressor wird je nachdem welche Kupplung man fährt nicht mehr benötigt. Polradhalter ist abhängig von Zündung (Varitronic, Vape). Pleulhalter ist eigentlich für nix gut. Ganz wichtig allerdings 3,5mm Innensechskant. -
Alles über die Originale Scheibenbremse vom Campagnolo
Champ antwortete auf Bulli's Thema in Lambretta LI, GP, SX, TV etc.
Das kann man nicht so pauschal sagen. Ich hatte neulich eine innenliegende Scheibenbremse mit augenscheinlichem Asien Repro (die Nasenscheibe sah aus als wäre sie mit einer großen Kneifzange aus dem Vollen gebröselt worden). Die baute sehr wohl Druck auf und es bremste auch ganz ordentlich. Problem hierbei war, dass die Bremse nach einer stärkeren Bremse nicht mehr löste. Erst nach mehrmaligen Rumgewackel am Hebel sprang sie wieder zurück (ist jetzt im Betrieb nicht sonderlich praktikabel). Auch mit Nachbearbeitung, Entgraten, etc. war das Problem nicht in den Griff zu bekommen. Also einen Bremshebel / Mechanismus von Casa Lambretta bestellt und siehe da, das Teil sah dem verbauten Teil sehr ähnlich. Auf Nachfrage habe ich dann die Info bekommen, das Casa Lambretta die nicht selber produziert oder produzieren lässt, sondern einfach nur zukauft. Letztendlich habe ich dann einen Bremshebel von Scootopia verbaut, der machte nicht nur optisch einen viel besseren Eindruck sondern funktionierte auf Anhieb einwandfrei. So wie ich das Problem hier sehe - Ankerplatte und Bremstrommel drücken sich auseinander - kann das eigentlich nicht an fehlendem Druck des Hebels liegen. Irgendwo muß da Spiel dieser beiden Teile auf der Achse sein, das da nicht hingehört. -
Ja, gab leider Probleme mit der Post. Eigentlich wurde das als Großbrief verschickt, bei den Sendungen innerhalb von D war das kein Prolbem, bei denen ins Auslang haben sie das aber nicht akzeptiert und dann mussten da Päckchen draus gemacht werden. Dadurch leider massive Verzögerung. Bitte um Verständnis, sollte aber dann hoffentlich noch eintreffen.
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Wohin hast du den geschickt? Zu Amazon? Der LCD ist ein Verein bei dem es um unsere gemeinsame Leidenschaft geht. Alle Ämter, administrativen Tätigkeiten, Veranstaltungen u.s.w. werden von einigen wenigen, ehrenamtlich in ihrer Freizeit erledigt. Entschuldige bitte, das wir da mit den heutigen Reaktionszeiten von professionellen Anbietern nicht mithalten können.
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Nur mal schnell 'ne Lambretta-Technikfrage
Champ antwortete auf poppa's Thema in Lambretta LI, GP, SX, TV etc.
Mit 3,9mm werden die wahrscheinlich zu locker sein. Ich habe des öfteren sogar schon zu 5mm Steckern mit 3 Blechen gegriffen und diese dann übereinander geschoben, das hält dann super. -
Schlimm! - schlimm, dass Leute, die eigentlich in Wohlstand leben, wegen überschaubarer und verkraftbarer Einbußen antidemokratische Straftaten begehen - schlimm, dass noch mehr Leute mitmachen ohne über ihr tun nachzudenken - schlimm, dass Menschen aus der Mitte der Gesellschaft das lapidar zur Kenntnis nehmen, verharmlosen oder gar Verständnis für aufbringen
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Gesittet? Was meinst du zu der Aktion mit Habeck am Fähranleger? Oder das Blockieren von Autobahnen? Oder die Blockade von Firmengeländen, so das die Produktion eingestellt werden musste? Das sind mehr als nur ein paar Spinner, das ist ja genau, was die Sache so schlimm macht.
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Von mir aus sollen sie auch soviel demonstrieren wie sie wollen. Solange es im legitimen Rahmen ist. Was aber inakzeptabel ist, dass sie bewußt und mutwillig anderen Schaden zufügen. Das darf nicht sein, das darf man auch nicht einreissen lassen und da muß der Staat auch mit allen demokratischen Mittel gegen angehen.
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Natürlich kann (und sollte man) alle Subventionen regelmässig auf den Prüfstand stellen. Der Sinn von Subventionen ist (bzw. sollte sein) die Wirtschaft voran zu bringen / zukunftsfähig zu machen. Dass können Anschubfinanzierungen für neue Technologien sein, das kann auch eine Föderung von bestimmten Regionen sein, um dort vorhandene Standortnachteile auszugleichen oder auch temporär, um unvorhersehbare Krisen zu überbrücken. Dauerhafte Subventionierung von Technologien, die dem aktuellen Wissenstand nach kontraproduktiv sind, sind falsch. Ob E-Autos der seligmachende Weg in die Zukunft sind kann ich nicht beurteilen. Aktuell wird E-Mobilität jedoch als das geringere Übel angesehen als Verbrennungsmotoren fossiler Energieträger. Also wird E-Mobilität gefördert und fossile Energie verteuert. Das ist zumindest ein schlüssiges Konzept (ob es richtig war können letztendlich nur folgende Generationen entscheiden). Ich persönlich fahre auch noch meine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, aber nur weil Diesel inzwischen ein paar Cent mehr kostet blockier ich doch mit meinem Wohnmobil nicht die Autobahn (ok, an starken Steigungen schon, aber das ist ein anderes Thema...). Was an diesen sogenannten "Protesten" das Schlimme ist, dass die Bauern damit Geld vom Staat erpressen wollen, durch ihre Aktionen aber volkwirtschaftlichen Schaden verursachen. Das selbe gilt auch für die Deppen, die sich auf die Straße kleben und viele andere Gruppierungen. Eins haben alle diese Deppen gemeinsam, die Erzeugen große Schäden, die letztendlich dazu führen, das am Ende des Tages sogar weniger Geld da ist, das verteilt werden kann. Demonstrieren bedeutet auf sein Anliegen aufmerksam machen und wenn möglich Mehrheiten bilden. Heutzutage versuchen aber immer mehr Gruppierungen unter dem Deckmäntelchen des Demonstrationsrechts den Staat zu erpressen.
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Nur mal schnell 'ne Lambretta-Technikfrage
Champ antwortete auf poppa's Thema in Lambretta LI, GP, SX, TV etc.
So 4 mm (mit großzügigen italienischen Toleranzen...) -
Das da vieles im Argen liegt, ist wohl unbestritten. Die aktuellen Proteste haben aber nun mal die Kürzung der Subventionierung des Agragdiesel als konkreten Auslöser und Hauptthema. Das ist falsch und dumm. In allen möglichen Bereichen soll und muß fossile Energie eingespart und wenn möglich weitesgehend ersetzt werden. Ob das der Individualverkehr ist, die Industrie oder die Heizung privater Haushalte. In dieser Situation kommen ausgerechnet die Bauern, deren Branche ja ganz extrem vom Klima abhängt, und beharren auf Förderung von nicht mehr zeitgemässer Technologie? Subventionen sollen ja nicht dazu dienen am Leben zu erhalten, was nicht mehr am Leben zu erhalten ist, sondern um die subventionierten Bereiche zukunftsfähig zu machen (ob das immer so funktioniert sei dahingestellt, aber man sollte es zumindest anstreben). So Traktoren verbrauchen im Schnitt 20 - 30 Liter Diesel in der Stunde. Da gibt's eine Menge Einsparpotential. Fun-Fact am Rande, in der Schweiz wurde eine Umfrage bei Landwirten gemacht, wieviel ihre Traktoren verbrauchen, noch nicht mal 10 % der Befragten konnte so ungefähr sagen, was ihre Traktoren verbrauchen. (ich denke nicht, das das in Deutschland anders aus sieht) Machen wir uns nichts vor, gerade der Traktor ist für viele Landwirte auch Statussymbol und weil es in der Leasingrate ja nur ein paar Euro im Monat mehr sind, wird dann auch gerne mal eine Nummer größer gewählt, als für den eigenen Betrieb eigentlich erforderlich oder sinnvoll wäre. Natürlich geht es aktuell in der Landwirtschaft nicht ohne Verbrennungsmotoren, aber es sollte doch wohl eher Ziel sein den Verbauch zu senken, als Anreize zu schaffen immer mehr zu verbrauchen. Von daher ist gerade die Kürzung der Subventionen auf Treibstoff sowohl ökonomisch als auch ökologisch sinnvoll. Man könnte durchaus den Eindruck gewinnen, das vielen Landwirten das Klima komplett am Arsch vorbei geht, ist ja eigentlich auch egal, bei Ernteausfällen wegen Extremwetterlagen werden halt finanzielle Entschädigungen von der Regierung / der EU gefordert, warum soll man sich da selber Gedanken um seinen Beitrag machen... Wenn ich dann noch sehe wie viele Bauern sich ein paar Euro nebenbei verdienen, indem sie Horden von Besoffenen mit schlechtem Musikgeschmack auf Planwagen mit ihren Traktoren durch die Gegend karren, dann müßte man sogar eher noch über eine Strafsteuer nachdenken.
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Seitenwagenprojekte
Champ antwortete auf Woifal's Thema in Heinkel, Zündapp, Messerschmitt, Bajaj etc. und Rollergespanne
Nein, ich habe ein Cozy. Den habe ich damals direkt aus Indien bekommen, komplett ohne Beleuchtung. Ich habe ein Blinklicht, das nach vorne und hinten strahlt mittig, rechts am Kotflügel vom Beiwagen. Oben drauf eine Positionsleuchte, die mit einer Birne nach vorne weiß und nach hinten rot scheint. Dann habe ich dieses alte, kleine, viereckige Fuffi-Rücklicht genommen, das ist das Bremslicht. -
Seitenwagenprojekte
Champ antwortete auf Woifal's Thema in Heinkel, Zündapp, Messerschmitt, Bajaj etc. und Rollergespanne
Meines Wissens nach gehört da aber schon ein Bremslicht an den Beiwagen, wollte der Prüfer, der mir das seinerzeit eingetragen hat auch sehen. Das das irgendwann mal irgendwo mit der Eintragung ohne Bremslicht geklappt hat und auch bei den folgenden HUs nicht bemängelt wurde, ist nicht unbedingt der Maßstab auf den man sich verlassen sollte. Ist ja außerdem auch ein Bisschen die eigene Sicherheit... -
Seitenwagenprojekte
Champ antwortete auf Woifal's Thema in Heinkel, Zündapp, Messerschmitt, Bajaj etc. und Rollergespanne
Meiner Erfahrung nach ist der Stoßdämpfer hinten unproblematisch, da nicht wirklich stärker belastet als beim Solo Roller. Der vordere Stoßdämpfer muß schon deutlich mehr wegstecken. In Rechtskurven (bei Beiwagen rechts) geht da sehr viel Last drauf. Ebenso beim Bremsen. Kabelbaum habe ich komplett neu gestrickt (den ersten vor 25 Jahren auf Basis von PX alt Elektrik, inzwischen für Vape voll DC). Direkt einen Abzweig mit den Kabeln für den Beiwagen integriert und in das Hauptrohr einen wasserfesten Zentralstecker zu Trennen. Gab über die Jahre doch immer wieder mal Gründe, warum der Beiwagen abgeschraubt werden mußte, da macht dieser eine Stecker die Sache sehr einfach. -
Nur mal schnell 'ne Lambretta-Technikfrage
Champ antwortete auf poppa's Thema in Lambretta LI, GP, SX, TV etc.
Sehr gut, vielen Dank -
Nur mal schnell 'ne Lambretta-Technikfrage
Champ antwortete auf poppa's Thema in Lambretta LI, GP, SX, TV etc.
Länge und Breite, optimal auch noch den Lochabstand -
Bei Oldtimern im unteren Preissegment gibt's bei manchen Versicherungen die Möglichkeit ohne Wertgutachten zu versichern. Bis 5.000,- € Wert, den man angibt, einmalig bei Abschluß ein paar Bilder eingereicht. Beim Wohnmobil habe ich eine Beschränkung auf 5 Tkm im Jahr, was uns locker reicht (soviel Urlaub haben wir nicht...), dafür sehr günstige TK ohne Selbstbeteiligung. Beim Typ3 und beim 17M hatte ich das genauso.