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Geschrieben

Alternativlösung wäre sechskantschrauben mit Teilgewinde kaufen, Kopf abschneiden oder besser abdrehen und zweites Gewinde draufschneiden.

Schrauben in verschiedenen Güten bis 200er länge gibts hier.

:-D

Geschrieben

Kann mir als Grafiker mal jemand sagen, ob ich bei hoher Festigkeit problemlos ein neues Gewinde schneiden kann?

Geil ist auch mal wieder, dass ich mir gestern abend die Frage gestellt habe, wo ich jetzt zwei 180mm Schrauben herbekomme :-D

Geschrieben

Sicher kann man auch auf Schrauben mit hoher Festigkeit Gewinde schneiden!!

Brauchst halt ein Schneideisen was nicht unbedingt aus dem Baumarkt kommt!

Ansonsten mal in die Werkstatt deines Vertrauens und lieb gefragt, ist evt billiger und weniger Streß

als Schneideisen kaufen und wegen "keine Ahnung" vermurksen!!

Nicht bös gemeint, aber ich weiß wo von ich spreche,?

selber Profi und auch schon genug vermurkst!!! :-D

Grüße Ben

Geschrieben
Kann mir als Grafiker mal jemand sagen, ob ich bei hoher Festigkeit problemlos ein neues Gewinde schneiden kann?

Für hochfeste Stähle gibts extra Gewindeschneider.

Sollte mit "normalen auch gehen, auf jeden fall Schneidfett nehmen.

Geil ist auch mal wieder, dass ich mir gestern abend die Frage gestellt habe, wo ich jetzt zwei 180mm Schrauben herbekomme :-D

Wie es halt manchmal so ist... :-D

Geschrieben (bearbeitet)
@Elamr: kannste das mal ausmessen? udn woher bekomme ich den Bolzen?

Gewindeschneiden will ich eigendlich nur wenn wirklich nötig, gerollte gewinde wären mir lieber.

Bolzen gibt es beim Heinkel-Club, da kann ich bestellen...6? / Stück.

Aber ich bin mir jetzt nicht sicher ob der "moderene" Kram da noch gerollte Gewinde hat.

PS.Originales altes Heinkelgehäuse könnte ich auch besorgen und dann teilt man sich den Spaß du die Bolzen wir das Gehäuse :-D

Maß folgt.

Bearbeitet von ElmarKoch
Geschrieben
Gewindeschneiden will ich eigendlich nur wenn wirklich nötig, gerollte gewinde wären mir lieber.

Verstehe ich auch nicht!!! :-D

Die Gewindebolzen sind wohl nicht die Schwachstelle an unseren Motorblöcken,.

Geschrieben (bearbeitet)
Das gerollte Gewinde besitzt eine höhere Festigkeit, als das mit zerspanenden Verfahren möglich ist. Dies deshalb, weil die Materialfaser nicht zerschnitten, sondern nur umgelenkt wird...

Ist also schon besser, natürlich geht es zur Not auch mit geschnittenen Gewinden. Aber eine höhere Dauerhaltbarkeit haben ganz klar gerollte.

Bearbeitet von ElmarKoch
Geschrieben

So, gerade nachgemessen:

Heinkel-Zuganker = Stehbolzen

Länge über alles: ca. 178 mm

Länge unteres Gewinde: ca. 15 mm

Länge oberes Gewinde: ca. 18 mm

Das Gewinde läßt sich auch noch mit dem Schneideisen verlängern. Das mußte ich bei den letzten HAInkelumbauten an jeweils einem Zuganker auch machen. Geht nur bei dem verwendeten Heinkelstahl sauschwer.

Geschrieben (bearbeitet)

HAbe bischen gegoogelt:

Stimmt schon mir gerollten Gewinden:

Zitat:

2. Vorteile des Verfahrens

Das Gewinderollen zur spanlosen Außengewindeherstellung bringt

folgende Vorzüge der Umformtechnik:

· hohe Arbeitsproduktivität infolge der hohen Arbeitsgeschwindigkeit und

kurze Einrichtzeiten in der Massen-, Groß- und Kleinserienfertigung

· solide Bauart der Werkzeuge gewährleistet eine hohe Qualität und

Toleranzbeständigkeit über große Stückzahlen, dabei ist die Qualifikation

der zum Gewinderollen eingesetzten Arbeitskräfte bedeutungslos

· durch kontinuierlichen Faserverlauf werden gegenüber geschnittenem

Gewinde günstigere Festigkeitswerte erreicht.

Oberflächenverfestigung und presspolierte Gewindeflanken erhöhen

sowohl die Verschleißfestigkeit als auch die Korrosionsbeständigkeit des Gewindes.

Denke macht aber bei uns Motoren und unseren Anzugsmomenten nicht so den Unterschied!

:-D:-D:-D:-D:-D

Grüße Ben

Bearbeitet von Beni
Geschrieben (bearbeitet)
Das gerollte Gewinde besitzt eine höhere Festigkeit, als das mit zerspanenden Verfahren möglich ist. Dies deshalb, weil die Materialfaser nicht zerschnitten, sondern nur umgelenkt wird...

Ist also schon besser, natürlich geht es zur Not auch mit geschnittenen Gewinden. Aber eine höhere Dauerhaltbarkeit haben ganz klar gerollte.

Die geschnittenen Gewinde halten ausreichend für "unsere" zwecke!

Wenn einem die Gewinde kaputt gehen oder fressen, dann sind die ursachen im handwerklichen zu suchen.

Wenn ich nen Motor zerlege schneide ich grundsätzlich alle Gewinde nach, bzw nehme neue Muttern/Schrauben und wenns nur wegen der Sauberkeit ist.

Ein tropfen Montagepaste gehört grundsätzlich auf jedes Gewinde, dann gibts auch keine probleme.

Das ist das erste was Jungschlosser bei uns lernen wenn sie aus der Ausbildung kommen.

Wenn an einem Flansch mit 48stck M37er Schrauben die hälfte gefressen hat weil kein fett drauf gemacht wurde, achtet man zukünftig sorgsam drauf das bei der Montage fett auf dem Gewinde ist.

Für die Kopfmuttern und Auslassgewinde hab ich mir aus der Arbeit Metallfreie Montagepaste auf Keramikbasis besorgt, das geht bis 1200°.

Standard Schraubenfett auf Molybdänbasis oder Kupferfett funktionieren auch.

Da frisst nichts und die Gewinde gehen wie Butter.

Hatte da bisher nie Probleme.

Bearbeitet von schlucke
Geschrieben

Ah, von sowas hab ich gehört. Letztens hab ich einen gesehen, der Kupferpaste bei den Radschrauben seines Wagens verwendet hat. Finde das aber nicht wirklich positiv.

Geschrieben (bearbeitet)
Ah, von sowas hab ich gehört. Letztens hab ich einen gesehen, der Kupferpaste bei den Radschrauben seines Wagens verwendet hat. Finde das aber nicht wirklich positiv.

Da mach ichs ausnahmsweise auch nicht! :-D

Höchstens ne Messerspitze voll, wenns gewinde arg verrostet ist.

Bearbeitet von schlucke
Geschrieben (bearbeitet)

der Elmar hats schon geschrieben, die Dauerhaltbarkeit(Ausschalagfestigkeit) eines schlussgerollenten Gewindes ist deutlich höher als die eines Schlussvergüteten.

Auf diese Ausschalgfestigkeit, kommt es bei zugbeanspruchten Schraubverbindungen an, die schwingend belastet werden.

Bearbeitet von Blue Baron
  • 16 Jahre später...

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