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Geschrieben

man sollte sich vielleicht drauf einigen, dass man alles im richtigen viskositätsbereich fahren kann und jeder eine andere vorliebe hat. desweiteren empfindet jeder eine bestimmte handkraft zur kupplungsbetätigung anders und daher wird es nie die kupplung, die federn und das öl geben.

 

thema ist damit jetzt auch durch, denke ich ;-)

  • Like 1
Geschrieben

eigentlich wollte ich ja dazu nix schreiben, weil GSF und Öl iss immer bisschen heikel :-D aber...

 

"man sollte sich vielleicht darauf einigen, dass man alles im richtigen viskositätsbereich fahren kann..."

 

kann ich dann doch so nicht mit unterschreiben.

 

Die Viskosität eine Öles sagt ja lediglich etwas über sein fließverhalten in verschiedenen Temperaturbereichen aus.

Die Eigenschaften eines Öles werden mit den im Grundöl enthaltenen Additiven bestimmt.

Je nach Ölmarke und Sorte machen die dann stellenweise mehr als 30% des Doseninhaltes aus.

Da gibt es unter vielen anderen z.B. auch ein Reibwertveränderer-Additiv.

Es kann also sein, dass in einem (z.B.) 10W-40 Öl dieses Additiv in der Menge X enthalten ist und somit unsere Kupplungen eher zum rutschen neigen,

als mit einem billigen, unlegierten Baumarktöl in dem keine oder kaum teure Additive verwendet werden.

 

Solange ein Belaghersteller nicht explizit ein bestimmtes Öl für seine Beläge vorschreibt, oder empfiehlt,

fahre ich ein unlegiertes SAE 30 Mineralöl.

Aber auch dabei darf es gerne Qualität Made in Germany sein 

http://www.Oldieoel.de/Motoroel/Unlegiertes-Oel/SAE-30-unlegiert

 

 

Geschrieben

Hab mir die CR80 Beläge mit zugelegt, werde diese nun für meine Superstrong bearbeiten und vorerst mit den orischinool Cosa Reibscheiben und mit Penrite classic light 20w-60 (SAE30-Ersatz) testen, federn sind 5 mal Piaggio und 5mal BGM xxl, glaub ich...

Geschrieben

eigentlich wollte ich ja dazu nix schreiben, weil GSF und Öl iss immer bisschen heikel :-D aber...

 

"man sollte sich vielleicht darauf einigen, dass man alles im richtigen viskositätsbereich fahren kann..."

 

kann ich dann doch so nicht mit unterschreiben.

 

Die Viskosität eine Öles sagt ja lediglich etwas über sein fließverhalten in verschiedenen Temperaturbereichen aus.

Die Eigenschaften eines Öles werden mit den im Grundöl enthaltenen Additiven bestimmt.

Je nach Ölmarke und Sorte machen die dann stellenweise mehr als 30% des Doseninhaltes aus.

Da gibt es unter vielen anderen z.B. auch ein Reibwertveränderer-Additiv.

Es kann also sein, dass in einem (z.B.) 10W-40 Öl dieses Additiv in der Menge X enthalten ist und somit unsere Kupplungen eher zum rutschen neigen,

als mit einem billigen, unlegierten Baumarktöl in dem keine oder kaum teure Additive verwendet werden.

 

Solange ein Belaghersteller nicht explizit ein bestimmtes Öl für seine Beläge vorschreibt, oder empfiehlt,

fahre ich ein unlegiertes SAE 30 Mineralöl.

Aber auch dabei darf es gerne Qualität Made in Germany sein 

http://www.Oldieoel.de/Motoroel/Unlegiertes-Oel/SAE-30-unlegiert

du hast das jetzt nicht so wirklich verstanden, oder und wärst das gerade wieder auf
  • Like 1
Geschrieben

Dann werfe ich noch ein dass das Öl eigentlich vorrangig wichtigere Aufgaben in einem Getriebe mit Kugellagern, Gleitbuchsen und Zahnrädern hat als die Kupplung am Leben zu halten.

Schön wäre wenn bestes Öl mit höchstem Schutz für die Mechanik im Getriebe bei der Kupplung "dann auch noch" funktioniert!

  • Like 1
Geschrieben

Dann werfe ich noch ein dass das Öl eigentlich vorrangig wichtigere Aufgaben in einem Getriebe mit Kugellagern, Gleitbuchsen und Zahnrädern hat als die Kupplung am Leben zu halten.

Schön wäre wenn bestes Öl mit höchstem Schutz für die Mechanik im Getriebe bei der Kupplung "dann auch noch" funktioniert!

pssst, verrate das hier bloß keinem, sonst artet das noch komplett aus... :sigh:

Geschrieben (bearbeitet)

yessss :-D:thumbsup:

neben den laschen wos ja nun langsam passable lösungen gibt 

seis honda beläge in aktuelle kulus passend machen oder new stuff von ddog

 

 

bei den cosa zwischenscheiben nicht vergessen, dass das material zu schwach ist

- kennt man ja von normalen cosa kulus, dass die verzahnung relativ rasch angefressen ist

- war natürlich auch bei lth v1 5scheiben honda zu bemerken

- ditto relativ rasch bei der lth v2 4 scheiben kulu, die ja auch das originale ritzel verwenden

 

ist mir vorher am bild vom hell aufgefallen auf seite 4

 

So Cosa original Piaggio Beläge im CNC Korb passt doch. Warum sollten jetzt die Honda Beläge die auf Cosa angepasst wurden nicht passen?

http://www.germanscooterforum.de/topic/319755-honda-cr-80-kupplungsbeläge-für-cnc-cosakupplungen/?p=1068285088

 

 

hier pix von den lth v2 zwischenscheiben
malossi 221 sport ds 30tmx bbs

post-248-0-15708000-1452695842_thumb.jpg
 

 

 

gibts aktuell schon besser alternativen zu den originalen zwischenscheiben?

Bearbeitet von freakmoped
Geschrieben (bearbeitet)

Das verstehe ich nun wirklich nicht!?

eigentlich habe ich gehofft, dass mit der Aussage das Thema Öl abgeschlossen wäre. Aber nein, du mußtest das wieder auf die Goldwaage legen und den Abschluß versauen. :-)

Bearbeitet von PXler
Geschrieben (bearbeitet)

Meine Beläge, wie original in der Superstrong verbaut, sehen nach nicht mal 1.000km übel aus.

Die Zwischenscheiben nicht. Und da die "Unterdeckung" der Honda-Beläge durch die "nur" 108mm-Zwischenscheiben optisch echt zu vernachlässigen ist bleiben die 108mm-Zwischenscheiben auch drin.

post-41605-0-76893300-1452696998_thumb.j

post-41605-0-20257300-1452697058_thumb.j

Bearbeitet von Deichgraf
Geschrieben

So, alles fertig.

Eindrücke: leicht zu bearbeiten, Dauer ca. eine Stunde wenn man es penibel macht.

Auf einem Belag anzeichnen, alle Beläge übereinander und an der nicht zu bearbeitenden Seite der Nasen ausgerichtet, gedremelt. Mit der Flex, wie irgend jemand ein paar Posts vorher, würde ich da nicht beigehen.

Dann wirds kerzengrade. An den Seiten muss tatsächlich nur ein Hauch weg.

Ich erzähle hier nichts Neues, ich weiß, aber der geneigte Leser darf sich gerne ermutigt fühlen seine CNC-Kupplung entsprechend umzuarbeiten. Geht schnell und macht einen sehr exakten Eindruck.

Übrigens, dass man weichere Federn nutzen kann (ich habe jetzt wieder die Superstrong-Serienfedern eingesetzt) ist logisch wenn man die Kupplung mal mit montierten Honda-Belägen anschaut: die Federn sind durch das dickere Paket stärker vorgespannt.

post-41605-0-41248100-1452720538_thumb.j

post-41605-0-96483100-1452720566_thumb.j

  • Like 2
Geschrieben (bearbeitet)

Mit der Flex, wie irgend jemand ein paar Posts vorher, würde ich da nicht beigehen.

:laugh:

 

Eindrücke: leicht zu bearbeiten, Dauer ca. eine Stunde wenn man es penibel macht.

1h wär mir zu mühsam da rumzufummeln, wenn man in 10min alle scheiben anpassen kann....

Bearbeitet von Motorhead
Geschrieben

nein hab ich nicht, fahre damit täglich in die arbeit. vllt hat mrmooks ja was? er hat seine originalcosa damit ausgestattet (die den mhr nicht gepackt hat) und nun die bgm superstrong ebenfalls glaub ich...

 

war doch nur die kupplungsmutter die sie gelöst und verkeilt hat. cosa2 kulu mit ring und alten hartz4 belägen fährt noch brav :D

Geschrieben (bearbeitet)

@graf

 

Wie hast du die denn so schön zentriert? Du hast jedenfalls mein Lob, dass du da dann senkrecht über alle Scheiben runter dremeln konntest! Ich hab da ein zu unruhige Hand, werde das aber auch so wie du machen, allerdings mit der Powerfeile oder so... Mit Serienfedern meinst du 10x BGM XXL? Oder was verbaut das SCK da per Default?

Bearbeitet von tbs
Geschrieben

die SCK-Federn habe ich drin und sind ausreichend bei 35 +,was mir noch bei Honda Belägen gefällt das im Stand bei gezogener

Kupplung das klappern weg ist,das kommt wohl durch das wenige Spiel der selbst gefeilten Laschen zum Korb...

Geschrieben

Also das grade abdremeln war mit ausgerichteten Belägen tatsächlich ziemlich easy, allerdings muss ich dazu sagen, dass ich das Finish dann mit der Feile gemacht hab. Dabei waren aber auch alle Beläge übereinander und ausgerichtet. Wenn man die übereinander in den Schraubstock spannt kann man dremeln, grade feilen und dann den Korb mit einer Nut von aussen auf die Belagnasen stecken - um zu sehen ob man schon genug weggefeilt hat. Dann ggf. nochmal nachfeilen bis die Nasen in die große Nut im Korb passen. Da man immer an der später nur im Schiebebetrieb belasteten Seite feilt wird das Ganze dadurch automatisch sehr exakt. Wie exakt passend dahingegen die schon fertig bearbeiteten, käuflich zu erwerbenden Beläge sind kann ich nicht sagen. Dass Spiel ist jetzt jedenfalls absolut minimal.

 

Selber gemacht finde ich immer Besser, da weiß ich was ich hab  :rotwerd:

Geschrieben

in sachen welches öl für diese beläge gibts bisher nur rallys statment auf seite 1: 10W30 bzw 10W40 Motul 7100

hab vergessen was ich 2012 mit der honda lth v1 gefahren bin funzte tiptop, waren ca 25ps

 


honda sagt:

honda GN4 oder HP4 standard, dh:
GN4 / Allround Öl mineralisch, für normale Beanspruchung

HP4 / teilsyntetisch für normale bis kurzfristig hohe Beanspruchung

honda VFR 1200F (173ps) begnügt sich auch damit lt werkstatthandbuch
Honda GN4 4-Takt Öl oder equivalent.

API SG oder höher

JASO MA

Viskosität: SAE 10W-30


für JASO MA  gibts schon was jüngeres: T903:MA2

 

ergibt für die honda beläge:

→  10W30 oder 10W40 mit JASO MA2 ←

 

entsprich somit auch rallys motul 7100 10W40 mit specs:

JASO MA2, API SN/SM/SL/SJ/SH/SG,


nice4me :satisfied:
fahr ich in der triumph
dh ist sowieso im regal


 

vereinfacht gesagt für vespa niveau:

jedes günstige 10W40 mit JASO MA
ab 5-6 euro pro liter ist man dabei

 

ölstest dablättert:

Motorradonline Test von 13 unterschiedlichen Motorölen 10W40:

http://www.motorradonline.de/motorradzubehoer/produkttest-motoroel-fazit/462849?seite=16

- Testsieger: Castrol Power 1, wobei castrol gerne gleiches anders labelt und auspreist

- Motul 5000 top, 3000er zu teuer

- hein gericke ok aber älter und nicht gleich aktuelles motul

- Louis Procycle vorn mit dabei, hat JASO MA2
  gibts zum vernünftigen Preis von € 6,25,- im 4 liter kanister
und ist damit wohl der kauftip

 

High Performer von reifendirekt wird sicher auch passen hat aber “nur” JASO MA


preisfrage:
lässt sich 10W40 auch mit normalen korkbelägen fahren?

 

(wobei alle meine motoren dann standardmässig die einfache ddog honda px alt lösung bekommen, sobald wir die neuen körbe getestet haben.)

 

Geschrieben

Als ich sagte das Motul 7100 10W30 und 10W40 super funktioniert sagte ich auch das wir keine anderen Öl getestet haben um herauszufinden welches nicht funktioniert.

Soll heißen ich will nicht Motul als einzigstes hinstellen das funktioniert, sicherlich funktionieren andere Öle auch. Ich will da nicht missverstanden oder Marken blind dargestellt werden ;-)

Weiter im Text.... :-D

Geschrieben

in sachen welches öl für diese beläge gibts bisher nur rallys statment auf seite 1: 10W30 bzw 10W40 Motul 7100

hab vergessen was ich 2012 mit der honda lth v1 gefahren bin funzte tiptop, waren ca 25ps

 

honda sagt:

honda GN4 oder HP4 standard, dh:

GN4 / Allround Öl mineralisch, für normale Beanspruchung

HP4 / teilsyntetisch für normale bis kurzfristig hohe Beanspruchung

honda VFR 1200F (173ps) begnügt sich auch damit lt werkstatthandbuch

Honda GN4 4-Takt Öl oder equivalent.

API SG oder höher

JASO MA

Viskosität: SAE 10W-30

für JASO MA  gibts schon was jüngeres: T903:MA2

 

ergibt für die honda beläge:

→  10W30 oder 10W40 mit JASO MA2 ←

 

entsprich somit auch rallys motul 7100 10W40 mit specs:

JASO MA2, API SN/SM/SL/SJ/SH/SG,

nice4me :satisfied:

fahr ich in der triumph

dh ist sowieso im regal

 

vereinfacht gesagt für vespa niveau:

jedes günstige 10W40 mit JASO MA

ab 5-6 euro pro liter ist man dabei

 

ölstest dablättert:

Motorradonline Test von 13 unterschiedlichen Motorölen 10W40:

http://www.motorradonline.de/motorradzubehoer/produkttest-motoroel-fazit/462849?seite=16

- Testsieger: Castrol Power 1, wobei castrol gerne gleiches anders labelt und auspreist

- Motul 5000 top, 3000er zu teuer

- hein gericke ok aber älter und nicht gleich aktuelles motul

- Louis Procycle vorn mit dabei, hat JASO MA2

  gibts zum vernünftigen Preis von € 6,25,- im 4 liter kanister

und ist damit wohl der kauftip

 

High Performer von reifendirekt wird sicher auch passen hat aber “nur” JASO MA

preisfrage:

lässt sich 10W40 auch mit normalen korkbelägen fahren?

 

(wobei alle meine motoren dann standardmässig die einfache ddog honda px alt lösung bekommen, sobald wir die neuen körbe getestet haben.)

ja.

fahre das billigste 10w40 mineralisch aus dem baumarkt bei kork und carbonbelägen ohne jedliche probleme

Geschrieben (bearbeitet)

Also ich kann dazu nur sagen das 2takt motoroel fuer benzin nur bedingt nutztbar fuer den motor ist:-(:-):-):-):-(:-(:-(:-):-):-):-) irgendwie rutscht dann bei hoher drehzahl die kulu...ja ja...

Bearbeitet von Schrottpresse
Geschrieben

Ich entscheide die Wahl des Öles durch die Qualität der Einfüllvorrichtung. Je besser die Plörre durch dieses typisch italienisch angeordnete Einfüllloch einzufüllen ist ohne die ganze Werkstatt einzusauen, desto höher ist die Chance dassich das benutze.

  • Like 1
Geschrieben (bearbeitet)

Heute die prox Beläge fertig cnc bearbeitet geholt von KE! Sehen sehr lecker aus

Bearbeitet von weiky
Geschrieben (bearbeitet)

Also ich kann dazu nur sagen das 2takt motoroel fuer benzin nur bedingt nutztbar fuer den motor ist:-(:-):-):-):-(:-(:-(:-):-):-):-) irgendwie rutscht dann bei hoher drehzahl die kulu...ja ja...

Also ich kann dazu nur sagen das 2takt motoroel fuer benzin nur bedingt nutztbar fuer den motor ist:-(:-):-):-):-(:-(:-(:-):-):-):-) irgendwie rutscht dann bei hoher drehzahl die kulu...ja ja...

glaub ich nicht, muß ich probieren Bearbeitet von PXler
Geschrieben (bearbeitet)

 

 

Bearbeitet von pillepoppen
Hab hier statt der Beschreibung den Link zum Dienstleistungstopic eingefügt, dann ist das hier immer auf dem Neuesten Stand!
  • Like 3
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    • Macht es den Leistungstechnisch so viel aus, wenn dieser Bereich eben rund bleibt? Ich kenne ja den ASS von dem 220er her, welcher schon zeigt, was da für nen Aufwand betrieben wurde. 
    • @Lapflop Ich würde mir das kabellose Fahren trotzdem nochmals genauer durch den Kopf gehen lassen! Es sind da sicherlich die einen oder anderen Mäher schon recht ordentlich und vielversprechend unterwegs, ich habe aber aus der Praxisbeobachtung doch noch etwas Bedenken.   Unabhängig ob der Mäher jetzt satellitengesteuert oder über Kameras, Sensoren, Abstandsmesser etc. gesteuert wird. Diese Geräte sind deutlich komplexer aufgebaut, als ihre Vorgänger. Während bei den kabelgebundenen Mäher der bekannten Marken, mit ein wenig handwerklichen Geschick dieser vollkommen selbständig gewartet und repariert werden können, so ist das bei den Nachfolgemodellen, ohne Kenntnis nicht mehr so einfach zu bewerkstelligen. Dann gilt es auch abzuchecken, wie ist die Ersatzteilversorgung bzw. mit welchen Wartezeiten habe ich bei Reparatur oder Reklamation zu rechnen.   Es kommt ggf. bei der neuen Generation noch etwas dazu, dass z.B. für das Bereitstellen von Softwareupdates, Zusatzmodule mit SIM-Karten oder GPS Empfang etc. etc., in weiterer Folge eine Nutzungsgebühr fällig wird. In der Regel in den 1-3 Jahren kostenlos, danach wird man zur Kasse gebeten.    Ich würde grundsätzlich an deiner Stelle folgende Punkte im Vorfeld mal klären:   1.) Komplexität des Gartens       Je komplexer umso mehr in Richtung vollständig autonomes Fahren bzw. wenn im      Gartenbereich öfters Umgestaltung oder Gruppierungen von Gegenständen erfolgt!      Der sogenannte dynamische Garten!        Bei einfacher Gestaltung ohne weiterer geplanter Abänderungen (statischer Garten), allerdings      nach wie vor die kabelgebundene Ausführung im Auge behalten!      Die Technik ist erprobt und bewährt. Bei ordentlicher Verlegung der Drähte im richtigen Abstand      und Tiefe hast du ein Konzept das immer funktioniert (außer die Drähte werden beleidigt).      Ich habe Mäher im Einsatz, die bei entsprechender Wartung, bereits 20 Jahre am Buckel      haben und außer dem obligatorischen Akku- und Messerwechsel nach wie vor tadellos      funktionieren.       2.) Unbedingt im Vorfeld das W-LAN Netz und die Abdeckung im Gartenbereich checken!      Das ist mit Sicherheit einer der wichtigsten Punkte um mit deinem Mäher per App zu      kommunizieren. Natürlich auch die Stabilität deines Internets. Für die meisten zusätzlichen       Einrichtungen (Funksignalverstärker, Module, GPS - Empfänger etc.) sind diese Komponenten       ebenfalls wichtig, weil eine Einbindung ins Netz erforderlich ist.   3.) Platzierung der Ladestation (betrifft alle Varianten)!      Da im Vorfeld genauestens positionieren bzw. auch schon mal diverse Installationsanleitungen      von Infrage kommenden Mähern quer lesen um den besten Standort auszuwählen. Da müssen      die Vorgaben bzw. Abstände penibelst eingehalten werden.      Speziell bei den Modellen mit Begrenzungsdraht.      Besonderer Augenmerk gilt der Kabelführung des Leitkabels.      Der Mäher fährt in der Regel immer links davon. Daher ist da      vor allem auf die genaue Einhaltung der Abstände zum linken Begrenzungskabel Rücksicht zu      nehmen, da ansonsten die Kalibrierung des Mähers zwecks andocken an die Ladestation      Schwierigkeiten machen kann.       Der Bereich vor der Ladestation ist mit Sicherheit einer der frequentiertesten Stellen im Garten,      wenn hier der Mäher auf zu lockeren Boden fährt bzw. oftmalig drehen muss um den geraden      Weg in die Ladestation zu finden, dann sind dort gerne mal diese Stellen massivst abgefahren.      Positionen in schmalen Passagen oder Eckbereichen sollten vermieden werden. Je gerader der       Mähroboter auf die Ladestation trifft umso geringer ist die Abnutzung davor. der Rasenfläche     davor. Auch feuchte bzw. schattige Bereiche sollten eher gemieden werden. Wobei die      dauerhafte Sonneneinstrahlung auf eine Ladestation ohne Dach jetzt auch nicht das Wahre      wäre.          Wenn das mal überprüft wurde kannst du Dir dann den in weiterer Folge den Mäher und dessen genaueres Funktionsprinzip überlegen.   Warum ich, der anfänglich sehr euphorisch war bezüglich der neuen Genration an Mähern wieder eher in Richtung kabelgebundene Systeme tendiere hat mehrere Ursachen.   1.) wie oben schon angesprochen, dass System funktioniert und ist über Jahrzehnte ausgereift.      Die einfachen Mäher funktionieren auch ohne W-Lan anstandslos und sollte ich modernere       Modelle in Erwägung ziehen, dann kann ich die bei ausreichender Abdeckung, ins Netz      integrieren und ansteuern. Service und Wartung ist zu bewerkstelligen. In meinem Fall      beschränkt sich die Aussage auf Modelle von Husqvarna und Gardena. Ersatzteilversorgung ist      bestens gegeben, allerdings haben die Originalteile leider auch ihren Preis.   2.) Bei den Satteliten gesteuerten Mäher waren meistens Problem mit dem GPS Empfang gegeben       und dann musste oft um teures Geld nachgerüstet und verstärkt werden, um eine       flächendeckende Mähleistung zu gewährleisten. Bei speziellen Marken kommt dann noch dazu,       das die Erstinstallation bzw. Flächenfestlegung nur durch Fachfirmen erfolgt und ins Gerät       eingespielt wird. Auch für spätere Abänderungen im Garten muss dann jedes mal  die Firma       kontaktiert werden.   3.)  Bei den Mähern mit visuellen Einrichtungen und Sensoren war das Problem dann meisten, eine        Verschmutzung, wodurch diese Modelle dann nichts mehr erkennen konnten und in den               Störbetrieb gingen. Auch die Erstinbetriebnahme nicht immer so einfach zu bewerkstelligen.              
    • ich arbeite bei einem ganz großen Finanzdienstleister. Wir haben unseren eigenen KI. Ich muss hin und wieder größeren Datenmengen analysieren. Da hilft eine KI ungemein. Natürlich darf man die Ergebnisse nicht einfach übernehmen, sondern sollte sie immer noch einmal kritisch prüfen.
    • AB-GE-FAH-REN!! Danke Dir!   Hab ja wirklich die Suchfunktion genutzt, aber wahrscheinlich mit Umlaut und/oder nicht lang genug...  
    • Moin zusammen, wer hätte gedacht, dass es hier echt auch ein Gärtnerthread gibt...   Ich muss ein paar Bäume einhegen, was ich bislang noch nie gemacht hab. Am dringendsten (und wohl auch am verzeihendsten... ) sind eine Weide und ein Ahorn. Gelesen hab ich viel, so richtig verstehen tu ich wenig, wo genau ich ansetzen soll. Schlafendes Auge, Zwilling, Seitentrieb... Chinesisch. Die gewünschte Höhe hab ich mal so ca eingezeichnet.     Kann mir mal jemand (exemplarisch) in den Fotos hier so ca reinmalen, wo ich schneiden kann?   Danke und Baum ahoi Arnelutschki
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