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Geschrieben

Servus Leute,

 

noch mal meine Nachfrage welche Blutdruck Geräte Ihr nutzt. Ich habe eine Leckage direkt an meinem BOSO Clinicus I Blutdruck Messgerät entdeckt die Laut Hersteller absolut in der Norm ist. BOSO sagt nach einem Anruf beim Support 4 mmHg in ca. 5 Minuten sind absolut ok.

 

Das finde ich aber zu viel für eine saubere Messung.

Habt Ihr Eure mal mal getestet? Ohne schlauch sondern einfach Blind gestöpselt? Wenn ja auf welche Werte kommt Ihr? 

 

Ich brauch unbedingt ein neues Gerät und weiss nicht was ich kaufen soll!?

 

Danke Euch und Grüße!

 

 

8044_Product.thumb.jpg.7a5fca36ccd4bfc040f5462a87bc7faf.jpg

Geschrieben

Gestern einen Wideframe Motor erfolgreich sowohl auf Über- als auch Unterdruck abgedrückt. Jeweils 0,5 bar (entspricht ca. 380 mmHg) mehrere Minuten stabil ohne jeglichen Abfall gehalten.

 

Die umschaltbare Pumpe und die Gummistopfen mit Loch funktionieren bestens :-)

 

20220503_224640.jpg

20220503_224914.jpg

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden hat 12557 folgendes von sich gegeben:

Cool! Aber welche Auflösung hat Deine Skala? Die von Blutdruck Geräten is super fein. Glaube pro strich 0,01 Bar. 

Wenn das bocksteif steht oder über Minuten nur unmerklich absinkt brauche ich keine Auflösung ;-)

 

Glaube so nebenbei bemerkt aber, dass so ein WF Motor einfacher dicht zu bekommen ist als ein SF.

Bearbeitet von grua
Geschrieben
vor 14 Minuten hat 12557 folgendes von sich gegeben:

Das wär nett! Boso sagt eben das der Verlust absolut in der Toleranz ist. Schon komisch!

 

Hast du denen gesagt was du mit der Pumpe machst?

Beim Blutdruck messen ist das sicherlich völlig egal.... 

Geschrieben (bearbeitet)

Ich würde jetzt meinen, das ist auch zur Dichtheitsprüfung an Motoren absolut zu vernachlässigen.

 

4mmHg (Torr) entsprechen ca. 0,005 bar also etwa 1% von dem was man da zu Prüfen drauf gibt.

 

@gruaWelche Pumpe ist das?

Bearbeitet von Blue Baron
Geschrieben
Zitat

Ich würde jetzt meinen, das ist auch zur Dichtheitsprüfung an Motoren absolut zu vernachlässigen.

Ja aber bei 10 min Test addiert sich das auf und viele sagen der Zeiger bewegt sich nicht und bei mir bewegt er sich eben schon. 

Geschrieben
vor 51 Minuten hat 12557 folgendes von sich gegeben:

Das wär nett! Boso sagt eben das der Verlust absolut in der Toleranz ist. Schon komisch!

 

Hab's soeben nochmal versucht. So 100% dicht dürfte mein Blutdruckmesser doch auch nicht sein, zumindest ist e r's heute nicht :blink:

 

Sehe das aber auch so wie der Blaue Baron, dass das das vernachlässigbar ist in der von dir genannten Größenordnung. Viele hier tolerieren bei den Motoren ja sogar deutlich mehr.

Geschrieben

Hahahah schau! Sag ich doch, mach ihn mal blind und schau ich wette er verliert was.

 

 

Zitat

Meines ist ein GIMA Boston, Made in Italy. Absolut dicht seit drei Jahren

 Wirklich dicht? Und was hat der gekostet? Danke für die Info!

 

  • Haha 1
Geschrieben (bearbeitet)

Wie schnell der Druck bei einer gewissen Undichtigkeit abfällt ist aber auch eine Frage des unter Druck gesetzten Volumens.

 

Die Undichtigkeit lässt ja bei einem gewissen Druck eine bestimmte Luftmenge durch. Wenn du nur den Schlauch des Messgerätes alleine unter Druck setzt, leert eine kleine Undichtigkeit das kleine Schlauchvolumen relativ schnell, also flotter Druckabfall.

 

Wenn da hingegen ein ganzer Motor dranhängt, macht die kleine Luftmenge durch die Undichtigkeit relativ wenig aus im Verhältnis zum gesamten unter Druck gesetzten Volumen. Also deutlich langsamerer Druckabfall.

 

D.h. Druckabfallgeschwindigkeit 4 mmHg/min Abfall nur des Gerätes alleine ohne Motor dran wird bei angeschlossenem Motor dann wohl deutlich (!)  geringer ausfallen!

Bearbeitet von grua
  • Like 1
Geschrieben

Das ist sehr interessant und sehr richtig! Aber dann ist in der Praxis sehr schwer zu schätzen wie dicht ein Motor ist wenn ich nicht vorher das gleich Volumen testen kann. Die Frage ist wie gross ist das Volumen eines Motors. Hahahahah.

Geschrieben (bearbeitet)

Worauf ich raus will: 4 mmHg/min des Gerätes alleine, ohne Motor dran, ist m.E. in der Praxis schnurzpiepegal

Bearbeitet von grua
Geschrieben

Dan waren meine Verluste also echt und nicht durch das Leck verfälscht. Ich werd mal eine 1L Flasche abdrücken und sehen ob der Zeiger langsamer fällt. Spannend spannend spanned. 

Geschrieben

Da ist er dicht, das Teil leckt wo anders. Hab es mal unter Wasser gehalten. Das Leck ist am eingepressten Überganz zum Griff. Lässt sich nicht abdichten - leider!

Geschrieben
vor 3 Stunden hat 12557 folgendes von sich gegeben:

Das ist sehr interessant und sehr richtig! Aber dann ist in der Praxis sehr schwer zu schätzen wie dicht ein Motor ist.... 

 

Wenn du doch den Motor mit Seifenwasser einsprühst und es an den relevanten Stellen keine Blasenbildung gibt ist es doch eigentlich egal obs an der Pumpe oder am Anschluss zum Schlauch oder sonst wo, leicht undicht ist..... Oder? 

  • Like 1
Geschrieben
vor 16 Minuten hat hetti folgendes von sich gegeben:

Könnte dann ja auch noch zum Getriebe hin undicht sein oder anderen Stellen, welche man nicht einsehen kann.

 

das hört man teilweise...hatte ich schon mal. Oder man nimmt nen Luftballon auf die Entlüftung

 

vor 5 Stunden hat 12557 folgendes von sich gegeben:

Hahahah schau! Sag ich doch, mach ihn mal blind und schau ich wette er verliert was.

 

 Wirklich dicht? Und was hat der gekostet? Danke für die Info!

 

Dicht ist ja streng genommen nix.

Hab den GIMA Boston eben getestet, auf den 20cm Schlauch nen Schraubenzieher gesteckt, über 300 mBar drauf, Ergebnis: 0.2mmHg/15min fallen ab. Und das spielt absolut keine Rolle.

Geschrieben
vor 15 Minuten hat Pholgix folgendes von sich gegeben:

das hört man teilweise...hatte ich schon mal. Oder man nimmt nen Luftballon auf die Entlüftung

 

Dicht ist ja streng genommen nix.

Hab den GIMA Boston eben getestet, auf den 20cm Schlauch nen Schraubenzieher gesteckt, über 300 mBar drauf, Ergebnis: 0.2mmHg/15min fallen ab. Und das spielt absolut keine Rolle.

 

Ah sehr interessant! Danke Dir.

Geschrieben

Nachdem ich den Motor nochmals spalten musste.... mal wieder "abdrücken".... 10mm HG / in 6 Minuten... 

aber ich finde nicht wirklich wo er das verliert.... - > Scheiss drauf... , wird morgen wieder reingehängt... und sollte keine Probleme

machen.... ( zumindest was die Falschluft angeht ;-) )

IMG_5726.jpg

Geschrieben
Zitat
Am 4.5.2022 um 17:08 hat grua folgendes von sich gegeben:

Wie schnell der Druck bei einer gewissen Undichtigkeit abfällt ist aber auch eine Frage des unter Druck gesetzten Volumens.

 

 

 

 

So hab mal eine 1L Glasflasche abgedrückt als Test und siehe da der Zeiger steht. Physikalisch verstehe ich es nicht ganz aber Du scheinst recht zu haben.

  • Like 1
Geschrieben

So ein Gehäuse hat doch auch ca. 1L oder täusche ich mich? Die Simmeringe sind dafür meines Erachtens eher schuldig das der Druck abfällt. Belehrt mich aber eines besseren bitte falls nicht.

 

 

 

Geschrieben (bearbeitet)

 

vor 12 Stunden hat 12557 folgendes von sich gegeben:

Physikalisch verstehe ich es nicht ganz aber Du scheinst recht zu haben.

weil eine sehr kleine Verlustmenge bei einem sehr großen unter Druck gesetzten Volumen nur einen Bruchteil ausmacht (z. b. 1:1000) und darum zu wenig Druckveränderung führt. Die gleiche Verlustmenge macht bei einem winzigen Volumen aber sehr viel aus (z. b. 1:1) und führt darum schnell zu großem Druckverlust.

Bearbeitet von Pholgix
  • Like 2
  • Thanks 2
  • 2 Monate später...
Geschrieben

Guten Morgen,

 

Danke für den sehr hilfreichen Bericht!

 

Ich habe auch mal eine Druckprobe an meinem Motor (VRone, M244) gemacht und hätte nie gedacht, dass der Ansauger (von einer Firma mit 3 Buchstaben) zwischen dem Rohrbogen und der Platte so undicht ist. Ich hatte Probleme den Druck mit der kleinen Handpumpe aufzubauen, denn die Undichtheit war so groß.

Ich versuche jetzt den Ansauger mit Flüssigkaltmetall abzudichten, denn ich möchte verhindern, dass durch Schweißen sich die Platte verzieht und dann noch geplant werden muss.

VG,

Volker

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    • moin   Das sind jedoch fast alles Aspekte, die genauso über das Alter und über das Stehen, wenn es denn so ist, genauso Schaden nehmen, wie durchs Fahren.    Autos werden nämlich üblicherweise nicht perfekt konserviert weggestellt. Rost in den Zylinderlaufbahnen zum Beispiel macht viel größere Schäden, als regelmäßiger Betrieb. Gummi altert über den Betrieb natürlich. Aber ohne Ende auch über die Jahre. Ggf. dann bei Inbetriebnahme reißt es sogar spontan. Rost an der Karosse kommt auch wieder drauf an. Ist der Wagen perfekt konserviert weggestellt, dann rostet er wenig. Aber ein Auto was kalt / warm Kondenswasser erleidet und nie gelüftet und gefahren wird, rostet in Hohlräumen, wo bewegte Autos nicht rosten.  Bei Lack gebe ich dir recht, sofern der Wagen (wie gesagt) perfekt weggestellt wurde. Aber eine Gelenkwelle, die jahrelang auf einer Stelle steht, korrodiert auch wieder und das Gummi ist einseitig belastet.    Man muss die Standuhren von den Wenigfahrern unterscheiden.    Ein Auto, das seine geringe Kilometerleistung darüber erlangt hat, dass es ewig gestanden hat, ist Kacke     Ein Auto von einem Rentner, der einmal in der Woche zum Getränkemarkt, 15 km hin und 15 km zurück fährt und ansonsten das Auto in einer gut durchlüfteten Tiefgarage stehen hat, ist schon wirklich ein gutes Auto wahrscheinlich. Regelmäßig bewegt und trotzdem eine sehr geringe Kilometerleistung.     Leider haben 95 % der Fahrzeuge mit geringen Kilometerleistung diese erworben über eine lange Standzeit. Und das ist definitiv negativ.    Der Klassiker ist zum Beispiel Rost im Getriebe, wo normalerweise niemals was rostet. Über die Jahre tropft das ganze Öl ab, das Metall liegt blank und über Luftfeuchtigkeit rosten dann Teile, die normalerweise immer Öl umspült sind. auch im Motor der Bereich ventiltrieb und Laufbahn von den Zylindern zum Beispiel.    Auch ein Hauptbremszylinder, der nach Jahren das erste Mal getreten wird, ist meistens undicht.   Wie gesagt, das ideale Auto wird einmal die Woche warm gefahren und wieder in die gut durchlüftete Garage gestellt.     Aber die Fahrzeuge, die so gepflegt werden oder wurden, werden immer weniger, da der klassische Rentner, der am Wochenende sein Auto mit dem Leder abreibt, einfach in der heutigen Zeit fast ausgestorben ist. 
    • Ich hab mir einen relativ  unauffälligen Auspuff selbst gebaut....angepasster Herkules P3 Krümmer und einen Gianelli Topf.   Vllt. kann man es erkennen.... ne Zeitlang fiuhr ich auch den Proma CC....der muss unterhalb des Tretlagers aber auch bearbeitet werden. Ich hatte mir damals aus Hydraulikrohr das Stingerrohr selber gebogen.   Ansonsten- lass unbedingt sehen, wenn du fertig bist....in der Boxer isses ja schon sehr eng und verbaut.   Gruß, Stefan
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