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Das GSF Heulsusen Topic / Kummerkasten, der offizielle GSF Kummerkaste


Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Es geht nicht um die Sichtbarkeit vor der Tür oder Etikettierung, es geht um Kennzeichnung auf Webseiten/Nachschlagewerken, damit sich LGBTQIA+ informieren können, wo man sich nicht verstellen/verstecken muss, bei wem man gerne das Geld lässt. Es geht um das Unterlassen von Sprüchen, die man natürlich nie so meinte. Es geht um Awareness
 

vor 10 Minuten hat Dieta folgendes von sich gegeben:

Er hat sich, wie einige andere auch, sehr darüber amüsiert.


Part of the problem …

Geschrieben (bearbeitet)
vor 12 Minuten hat sähkö folgendes von sich gegeben:

Es geht nicht um die Sichtbarkeit vor der Tür oder Etikettierung, es geht um Kennzeichnung auf Webseiten/Nachschlagewerken, damit sich LGBTQIA+ informieren können, wo man sich nicht verstellen/verstecken muss, bei wem man gerne das Geld lässt. Es geht um das Unterlassen von Sprüchen, die man natürlich nie so meinte. Es geht um Awareness
 


Part of the problem …


Er ist selbst schwul! Und ich habe darüber viel mit meinen "schwulen” Freunden geredet. 


 

Mir ist auch bewusst, was dieses Zertifikat bedeutet, aber ich habe mir die Seite genau angeschaut und mich bewusst dagegen entschieden! 
Kollegen die das nötig haben, sollten sich selbst überdenken! 

Bearbeitet von Dieta
Geschrieben
vor 51 Minuten hat sähkö folgendes von sich gegeben:

Es geht nicht um die Sichtbarkeit vor der Tür oder Etikettierung, es geht um Kennzeichnung auf Webseiten/Nachschlagewerken, damit sich LGBTQIA+ informieren können, wo man sich nicht verstellen/verstecken muss, bei wem man gerne das Geld lässt. Es geht um das Unterlassen von Sprüchen, die man natürlich nie so meinte. Es geht um Awareness
 


Part of the problem …

Wo fängt das dann an und wo hört das auf? Muss ich mir jetzt für jede Gruppe nen Nachweis meiner Awareness auf die virtuelle Tür kleben? Ich bin zu jedem freundlich, der sich meldet und sich nicht wie ein Arsch benimmt. Muss ich der Welt nachweisen, dass ich per se ein zu allen netter Kerl bin? 

Geschrieben

Den Hotelier will ich sehen, der sich das jetzt noch aussuchen kann... Homos, Frauenrechtler*Innen, Scooteristen, Rabbis, Musiker, Turbanträger, +++, dürften doch mittlerweile überall in der Branche gern gesehene Gäste sein?

Geschrieben (bearbeitet)
vor 32 Minuten hat reusendrescher folgendes von sich gegeben:

Den Hotelier will ich sehen, der sich das jetzt noch aussuchen kann... Homos, Frauenrechtler*Innen, Scooteristen, Rabbis, Musiker, Turbanträger, +++, dürften doch mittlerweile überall in der Branche gern gesehene Gäste sein?

Kann da nur für uns sprechen, aber waren sie vorher auch schon.

Unsere treuesten Stammgäste, als das Restaurant noch offen war, waren schwul und kamen auch ohne Sticker auf der (virtuellen) Tür, sondern weil sie auch schon aus den Zeiten von Danis Eltern wussten, dass man bei uns sein kann, wie man ist, solange man damit keinem auf die Eier geht. Frei nach Rosa Luxemburg..... 

Bearbeitet von bischof
  • Thanks 1
Geschrieben (bearbeitet)

Rhetorische Fragen: Woher weiß ein queerer/trans Mensch auf der Reise, dass euer Etablissement frei von dummen Sprüchen, bis hin zu Schlimmerem zu ihnen ist, wenn sie sich euch gegenüber nicht verstellen? Stehen die mit euren schwulen Freunden und Stammgästen im Austausch? 

 

vor 3 Stunden hat bischof folgendes von sich gegeben:

Muss ich der Welt nachweisen, dass ich per se ein zu allen netter Kerl bin?

 

Immer diese Verallgemeinerungen :sigh:. Ich kenne die Schulung, von der ihr berichtet, nicht. Von der Beschreibung scheint es eine Awareness-Schulung zu sein, und die schadet auch Leuten, in deren professionellen Arbeitsumgebung es darauf ankommen würde, nicht, selbst wenn deren Freundeskreis LGBTQIA+ enthält – weil sie es selbst nicht sind, und diese Probleme im Alltag ihr Leben lang nicht persönlich erleben, ertragen, aushalten müssen. Wer zu dieser Gruppe gehört, tut das auch, wenn die hetero Freund_innen wieder zu Hause sind. Es sind nicht alle so robust oder zeigen es euch gegenüber, wenn sie es nicht sind.

 

Die Probleme mit Diskriminierung in der Kommunikation machen sie unter sich aus, nicht mit euch. Damit sich das ändert, gibt es Schulungen/Workshops/Konzepte … you name it.

 

vor 3 Stunden hat Dieta folgendes von sich gegeben:

ich habe mir die Seite genau angeschaut und mich bewusst dagegen entschieden! 

 

Okay.  

 

vor 3 Stunden hat Dieta folgendes von sich gegeben:

Kollegen die das nötig haben, sollten sich selbst überdenken! 

 

Es sind mehr, als mensch denkt. q.e.d.:

vor 3 Stunden hat bischof folgendes von sich gegeben:

Muss ich mir jetzt für jede Gruppe nen Nachweis meiner Awareness auf die virtuelle Tür kleben?

 

Bei Awareness-Konzepten geht es i.d.R. um mehr als nur eine diskriminierte Gruppe, und ein bißchen eigenverantwortliche Transferleistung zu anderen Themen schadet nicht.

Bearbeitet von sähkö
1. Absatz grammatikalisch korrigiert.
Geschrieben
vor einer Stunde hat sähkö folgendes von sich gegeben:

Rhetorische Fragen: Woher weiß ein queerer/trans Mensch auf der Reise, dass euer Etablissement frei von dummen Sprüchen, bis hin zu Schlimmerem zu ihnen ist, wenn sie sich euch gegenüber nicht verstellen? Stehen die mit euren schwulen Freunden und Stammgästen im Austausch? 

 

 

 


Jedes Hotel und jedes Restaurant sollte einen gewissen Umgang wahren, um weiterhin Gäste empfangen zu können. Ich behaupte auch, ist ein Hotel oder Restaurant heute Menschen gegenüber diskriminierend, egal in welcher Form, geht sowas heute vor allem in den Communitys sehr schnell viral. 
Und ganz ehrlich? Es bringt auch nichts so ein Zertifikat zu machen, aber es nicht verstanden zu haben oder es im schlimmsten Fall nicht umzusetzen. 
Ich wurde in meinem Leben wegen meiner Figur schon so oft angegriffen und weiß was Diskriminierung bedeutet, auch hier! 
Im Übrigen kenne ich niemanden, der sich Hotels so sucht. 

  • 3 Wochen später...
Geschrieben (bearbeitet)
Am 23.10.2020 um 14:06 hat bischof folgendes von sich gegeben:

Wo fängt das dann an und wo hört das auf? Muss ich mir jetzt für jede Gruppe nen Nachweis meiner Awareness auf die virtuelle Tür kleben? Ich bin zu jedem freundlich, der sich meldet und sich nicht wie ein Arsch benimmt. Muss ich der Welt nachweisen, dass ich per se ein zu allen netter Kerl bin? 

 

Ich weiß es auch nicht. Als durchpubertierter, fleischessender weißer Hetero ohne Behinderung bin ich halbautomatisch "Teil des Problems" ? Also - weil ich keins habe bin ich ein Arsch? 

Diese Awareness-Sache ist gut für Alle, die sich benachteiligt fühlen. Minderheiten, die benachteiligt werden, dürfen und müssen darauf aufmerksam machen. 

 

Im Gegenzug würde ich mir aber auch das Bemühen um eine echte Normalisierung der nach eigenem Empfinden betroffenen Menschen/Gruppen wünschen.

Ich sehe bei diesem Drang in Medien und Öffentlichkeit oft mehr das Bemühen, eine Sonderstellung zu erreichen, als echte Gleichberechtigung (die im Alltag ja ziemlich unauffällig ist/wäre). 

 

Menschen sind nett oder nicht. 

Farbe, mit wem sie ins Bett gehen*, wie viele Extremitäten sie haben, ob sie an Gott glauben und an welchen, - das ist mir ziemlich egal. Ich WILL gar keine Rücksicht auf etwas wie sexuelle Orientierung oder Religion nehmen, weil es mich nichts angeht und mich nicht interessiert.

Und ich will auch nicht, dass mir das Wissen darüber aufgedrängt wird. "Ich bin Trans, ich möchte bitte dass Du das respektierst" - ist eine Ansage, die ich echt nicht hören will. Weil es die Aufforderung zu einer "besonderen Behandlung" ist, nicht zu einem gleichberechtigten normalen Umgang miteinander. 

 

*mit meiner Freundin wäre uncool, die/den/das würde ich dann durchaus so richtig durchdiskriminieren wollen

 

Bearbeitet von Michi_HH
  • Like 1
Geschrieben
vor 6 Stunden hat Michi_HH folgendes von sich gegeben:

"Ich bin Trans, ich möchte bitte dass Du das respektierst" - ist eine Ansage, die ich echt nicht hören will. Weil es die Aufforderung zu einer "besonderen Behandlung" ist, nicht zu einem gleichberechtigten normalen Umgang miteinander. 

Tja, das Problem dabei ist, dass es nicht hilft, dass es DICH nicht interessiert. Ab und an muss ziemlich laut auf Probleme hingewiesen werden, bevor diese sich lösen lassen.

Ich finde es ok, dass öffentlich darüber gesprochen wird, da es sonst in sehr vielen Köpfen überhaupt nicht ankommt. Debatten sind wichtig. Klar, dass es dem Einzelnen vielleicht irgendwann zu viel wird.

Geschrieben

@Michi_HH: Wenn’s provoziert würde ich einfach ehrlich und klare Kante dagegenhalten- „’tschuldigung, aber den Schnack hätte es bei mir jetzt echt nicht gebraucht, danke, bin aufgeklärt. Und sonst so?“

 

Aber da stecken doch echt Schicksale dahinter.

 

Bei denen kommt doch oft so einiges zusammen, da stecken wohl erstmal jahrelange Prozesse und harte Arbeit am Selbstwertgefühl und Selbstfindung dahinter, bis es irgendwann zu einem „Ich bin Trans und möchte, dass Du das respektierst“ gereicht hat. Wenn das dann in Gesellschaft mal unpassend, hölzern oder holprig rüberkommt, dann vielleicht, weil noch nicht alle Prozesse abgeschlossen sind. Vielleicht meinte sie aber auch nur: „Ich bin Trans und möchte, dass Du das weißt“, anstatt nach dem 10. Drink eine Szene zu riskieren, wenn der Groschen fällt. Auch wenn sie gar nichts von einem wollte. 
 

Würde das echt nachsehen, haben doch alle normalen Probleme auch, und dann oft noch viele Familienkrisen, gesellschaftliche Ablehnung und Verletzungen obendrauf.
 

So, wie wohl nicht nur ich hier, mit 16 auf den Roller zu steigen, Soul zu hören, Mädels abzuschleppen (oder es zumindest zu versuchen) und zu beschließen: „ich bleib jetzt einfach mal für immer so“ ist eben nicht jedermanns Los.

 

Tja, und dieses kollektive sich-selbst-abfeiern ist bei „denen“ doch auch kulturell bedingt, einerseits, weil es (oft notwendigerweise) deren Selbstwertgefühl in einer immer noch ziemlich konservativen Gesellschaft hebt (keine Ahnung, wieviel Frust die unter der Woche wegstecken müssen) und andererseits, weil sie ja erst vor ein paar Jahren wirklich angefangen haben, zu feiern. Bis ‘96 oder so war das ja alles noch strafbar (dafür aber z,B. Vergewaltigung in der Ehe nicht. Neanderthaler.).

 

Na, und wenn sie sich einfach nur so abfeiern, warum nicht (auch wenn viele einen echt fragwürdigen Musikgeschmack haben. Man muss ja nicht mitfeiern. @Dieta da kennst Du Dich besser aus, Du bist mit denen ja grossgeworden).


Aber die tun doch nix (ausser vielleicht die Tunten (ok, weil damals Selbstbezeichnung) die in den 70’ern und 80’ern in der Schmuckstrasse (hinterstes St.Pauli) regelmäßig mit Handtaschen und Fäusten die Männer verkloppt haben, die (tatsächlich) brave Mädchen belästigen. Die waren damals schon Legende. Da herrschte Zucht und Ordnung! :-D Um die Junkies haben sie sich auch tw. aufopfernd gekümmert, als die noch gar keine Ressourcen hatten).

 

Geschrieben
vor 18 Stunden hat PK-HD folgendes von sich gegeben:

 

Ich finde es ok, dass öffentlich darüber gesprochen wird, da es sonst in sehr vielen Köpfen überhaupt nicht ankommt. Debatten sind wichtig. Klar, dass es dem Einzelnen vielleicht irgendwann zu viel wird.


schrob ich ja. Ist erlaubt und soll bei Bedarf auch so gemacht werden. 
Aber in einem Hotel anzurufen und zu fragen, ob die Unterkunft auch ein bestimmtes Label an der Tür hätte, weil man ja XY sei und sich sonst diskriminiert fühle, finde ich einfach ‚drüber‘. 
 

 

Geschrieben
vor 14 Stunden hat reusendrescher folgendes von sich gegeben:

 

 

Aber da stecken doch echt Schicksale dahinter.

 

...

 

 

 


Aber die tun doch nix (ausser vielleicht die Tunten (ok, weil damals Selbstbezeichnung) die in den 70’ern und 80’ern in der Schmuckstrasse (hinterstes St.Pauli) regelmäßig mit Handtaschen und Fäusten die Männer verkloppt haben, die (tatsächlich) brave Mädchen belästigen. Die waren damals schon Legende. Da herrschte Zucht und Ordnung! :-D Um die Junkies haben sie sich auch gekümmert)

 


... ich hab über 10 Jahre auf der Reeperbahn gewohnt. Laut und schrill ist ok für mich. Ja, ‚bei denen’ (wen auch immer du genau meinst) stecken sicher Schicksale dahinter. Schlimme Kämpfe mit sich selbst und allen anderen. 
 

vielleicht muss man als Mitglied einer Minderheit aber auch anerkennen, dass man eben genau das ist. Und auch in einer formellen Gleichberechtigung (für die jedes Recht zu kämpfen gilt) nicht möglich ist, jeder Minderheit die gleiche Darstellungs-Intensität und zum Beispiel eigene WCs anzubieten. Weder was Barrierefreiheit für alle denkbaren Beeinträchtigungen angeht (blind, gelähmt, ...) noch was psychische oder seelische Vorlieben oder Besonderheiten (Platzangst, Hypochondrie,...) betrifft wäre das realistisch möglich. 
 

Eine Gesellschaft kann bei aller Akzeptanz eben zwar offen und freundlich sein, aber es niemals jedem recht machen. 
 

und so muss man auch nicht jedem Fremden seine eigene Besonderheit aufdrängen oder deshalb etwas Anderes erwarten als ‚ok, mach, aber ich bin nicht interessiert‘. 
 

...oder?

Geschrieben
vor 3 Stunden hat Michi_HH folgendes von sich gegeben:


schrob ich ja. Ist erlaubt und soll bei Bedarf auch so gemacht werden. 

 

"...schrieb..."

Geschrieben
vor 4 Stunden hat Michi_HH folgendes von sich gegeben:

und so muss man auch nicht jedem Fremden seine eigene Besonderheit aufdrängen oder deshalb etwas Anderes erwarten als ‚ok, mach, aber ich bin nicht interessiert‘

 

Was meinst du damit genau? Wer drängt Dir wodurch genau etwas auf? Ich komm‘ da noch nicht mit. Konkret bitte.

 

 

Geschrieben
vor 16 Stunden hat milan folgendes von sich gegeben:

 

Was meinst du damit genau? Wer drängt Dir wodurch genau etwas auf? Ich komm‘ da noch nicht mit. Konkret bitte.

 

 


Ich finde das WC-Beispiel ganz passend. Oder Ampelfiguren/Verkehrsschild-Diskussion. 
Während man als jemand, der sich weder eindeutig als Mann noch Frau empfindet, bei unauffälligem Verhalten einfach frei das jeweils besser passende WC wählen könnte, kann ein Blinder oder Rollstuhlfahrer das nicht. 
Tatsächlich hatte ich das Beispiel vor einigen Tagen am Arbeitsplatz. Ein Kunde hat sich beschwert, dass wir ‚2020 immer noch kein separates WC für ihn/sie/? hätten‘.  Baulich sind auf der gemieteten Fläche einfach nur 2 wc Räume vorhanden. Was ist denn da die sinnvolle Erwartung? Ich hab die Schilder jetzt geändert- in Mitarbeiter am einen und Kunden am anderen. Ist während corona eh besser. Hätten wir eine Mitarbeiterin, wäre das rechtlich nicht möglich. 
Trotzdem finde ich so ein Verhalten stark kontraproduktiv für die eigentliche Sache. Ob dieser Mensch sich als Mann oder Frau oder ‚beides nicht’ fühlt, hätte ich gar nicht wissen wollen. Angesichts des Aussehens hätte ich die Benutzung beider WC Räume nicht als überraschend empfunden und mir vermutlich nix dabei gedacht. Ich dränge meinen Kunden auch nicht auf, dass ich hetero bin, weil das einfach meine private Angelegenheit ist. 
Wenn ein Rollstuhlfahrer reinkommt, hab ich ein ganz anderes Problem. Dem kann ich kein geeignetes WC anbieten. Der motzt mich deshalb aber auch nicht an, und drängt mir die Geschichte seiner Krankheit nicht auf- jedenfalls hab ich das bisher nicht so erlebt. 
 

Jeder darf alles sein. Wirklich. Aber genau wie man Trans sein darf, darf man auch streng katholisch sein. Und nicht nur Akzeptanz einfordern, sondern auch hinnehmen, dass das nicht alle mögen oder können - genau wie bei Katholiken eben auch. Ich hab noch nie erlebt dass sich jemand beschwert hätte, dass kein Kreuz über meinen Schreibtisch hängt. 
Klar ist das konstruiert- aber vielleicht besser verständlich so?

 

Dinge die nicht (oder nicht mehr) gut sind, müssen oder dürfen geändert werden. Wenn man dabei diejenigen mitnehmen will, die andere Meinungen haben, darf man aber auch überlegen, wie das am Besten geht. 
Adoption von Kindern in gleichgeschlechtlichen Ehen zu erlauben, erreicht man nicht mit einem CSD, zum Beispiel. Weil das dann die Bilder sind, die viele Menschen ‚von denen’ haben. Sondern mit unaufgeregtem, gleichberechtigtem/ gleichartigem Verhalten. 


 

(ich hab auch nix gegen den csd. Nur um das klarzustellen. Ich halte es nur nicht für hilfreich)

Geschrieben
Gerade eben hat reusendrescher folgendes von sich gegeben:

Naja, wenn man das allgemeine Kindeswohl daran festmacht, wer wann wie wo feiert, wären wohl alle raus, die jemals z.B. in Kalkar dabeiwaren....

Ich hab keine Kinder. Die Entscheidung darüber, ob das ne gute Idee ist, würde ich mir als komplett-Laie nicht anmaßen. Darum gehts mir auch nicht. 
 

Ich gehe allerdings auch nicht mehr zu der Sparkassenfrau, die auf dem schlagermove beim Hose-runterziehen am Kantstein umgefallen ist, und dann einfach alles durch die polyesterblumenhose laufen ließ, mit dem Gesicht in Bierbechern und Müll und kotze, zwischen hunderten Leuten und ihren johlenden Kollegen. 
 

vielleicht bin ich da komisch. :)
 

 

Geschrieben

...und andere gehen nicht mehr zur Sparkassenfrau, wenn sie sich da schlecht beraten fühlen.

 

Finde es allerdings äußerst komisch, diesen lattenstrammen sozialen Totalausfall per se mit feiernden LGBT++ gleichzustellen. Hat was von „Schwule sind ok, solange sie keine Kinder...“ (Friedrich Merz) und so. Du interpretierst da m.M.n. viel zu viel rein.

 

Du magst sie nicht. Na und? Dann spiel halt nicht mit ihnen.

Geschrieben
vor 4 Minuten hat reusendrescher folgendes von sich gegeben:

...und andere gehen nicht mehr zur Sparkassenfrau, wenn sie sich da schlecht beraten fühlen.

 

Finde es allerdings äußerst komisch, diesen lattenstrammen sozialen Totalausfall per se mit feiernden LGBT++ gleichzustellen. Hat was von „Schwule sind ok, solange sie keine Kinder...“ und so.

 

Du magst sie nicht. Na und? Dann spiel halt nicht mit ihnen.


Du verstehst mich falsch und stellst Zusammenhänge her, die es nicht gibt. Was Du mir unterstellst, steht da nicht. 

Ich mag ‚sie‘. Und ich spiele auch mit ‚ihnen‘. 

 

Was soll dieta sich denn für ein Logo an die Tür hängen? Den Regenbogen oder das Jesuskind? Oder Mohammed? Und warum dann nicht den ‚Freunde der GdP‘ ? Warum darf sie nicht einfach freundlich zu allen sein, ohne ‚kacke‘ gefunden zu werden, weil sie einen bestimmten Antidiskriminierungskurs nicht macht? Und warum bin ich blöd wenn Häuser von 1970 eben nur Damen/Herren kennen, und unser Vermieter auch?

solche Diskussionen und so ein Verhalten hilft keinen ,von denen‘ (nur um deinen Ausdruck weiter zu verwenden) dabei, mehr Akzeptanz oder Zuspruch zu finden - und vor allem keine Normalität. 

 

 

 

 

Geschrieben

Ok, Du magst ihre Art nicht. Oder die Art einiger von ihnen. 
 

Mit „denen“ ist übrigens keine gesellschaftliche Abgrenzung gemeint, sondern eine thematische. Immerhin reden wir hier von einer gesellschaftlichen Minderheit im Kontrast zur Mehrheit. Egal, ob Rocker, Transen, Jehovas Zeugen, Losverkäufer oder Politiker. „Denen“ halt. Vorsichtig in Gänsefüßchen. 

 

Und klar, deutlich überzogene Ansprüche Einzelner sind immer daneben. 
 

Scheint für einige ja tatsächlich ‘ne Herausforderung zu sein, bin da ehrlich gesagt raus, bzw. gar nicht erst drinnen. Aber hast Du oder jemand anderes vielleicht Lösungsvorschläge?

Geschrieben
vor einer Stunde hat Michi_HH folgendes von sich gegeben:

und drängt mir die Geschichte seiner Krankheit nicht auf- jedenfalls hab ich das bisher nicht so erlebt. 

 

Du wiederholst schon mehrfach, dass Dir eine Geschichte aufgedrängt würde, die dich nicht interessiert. Siehe dazu meine ganz konkrete Nachfrage. Ich versteh‘ das immer noch nicht. Wann drängt Dir jemand Geschichten und Hintergründe auf? Das Ampelmännchen kannst du da jetzt doch nicht gemeint haben, da du das mit den Geschichten, die „die“ sinngemäß für sich behalten sollen, jetzt mehrfach so betont hast.

 

Vielleicht versteh‘ ich dich falsch. Aber du kommst mir vor, wie mein Schwiegervadder. Der sagt auch, dass er ja gar nichts gegen Schwule habe. Fragt aber, warum die das, z.B. durch Küssen und Händchenhalten in der Öffentlichkeit so herausstellen müssten.

 

vor einer Stunde hat Michi_HH folgendes von sich gegeben:

Dinge die nicht (oder nicht mehr) gut sind, müssen oder dürfen geändert werden. Wenn man dabei diejenigen mitnehmen will, die andere Meinungen haben, darf man aber auch überlegen, wie das am Besten geht. 
Adoption von Kindern in gleichgeschlechtlichen Ehen zu erlauben, erreicht man nicht mit einem CSD, zum Beispiel.

 

Und solche Aussagen verstärken da mein Gefühl. Wenn „die“ etwas  ändern wollen, dann sollen sie sich gefälligst zuerst selbst ändern bzw. so verhalten, wie alle anderen auch?

 

Die Welt ist bunt. Es geht darum genau das zu akzeptieren. Ampelmännchen und Toiletten hin oder her. Du zäumst m.E. mit diesen Randargumenten das Pferd von hinten auf.

Geschrieben (bearbeitet)

@reusendrescherVerstehst du wirklich nicht, dass man genervt sein kann, wenn man dafür angepamt wird Leuten nicht mehr als 2 Toiletten anbieten zu können, ohne dass das was darüber aussagt, wie man zu diesen Leuten steht?

 

Ich halte es da mit antitainment: 

https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://m.youtube.com/watch%3Fv%3DKxRMxUK_ngo&ved=2ahUKEwji0o7894TtAhUG_qQKHVXLCrQQ3ywwAnoECAMQAg&usg=AOvVaw2MN1yJ5ilvDKiFXTbspuFj

 

Bearbeitet von TÜV
  • Thanks 1
Geschrieben
vor 50 Minuten hat milan folgendes von sich gegeben:

 

Du wiederholst schon mehrfach, dass Dir eine Geschichte aufgedrängt würde, die dich nicht interessiert. Siehe dazu meine ganz konkrete Nachfrage. 

 

 

 Hab ich konkret beantwortet. ‚Ich kann nicht auf Klo gehen weil ich ‚anders‘ bin und von Euch diskriminiert werde‘ ist einfach Bullshit. 
Das Klo ist immer noch das gleiche. Schild neben der Tür ist anders. 
Jetzt würde es also gehen. aber da fehlt dann halt die showeinlage, die Aufmerksamkeit,... 

 

schwiegervater: ich absolut nicht. Das ist eine Fehleinschätzung. 

Geschrieben
vor 8 Minuten hat Michi_HH folgendes von sich gegeben:

 Hab ich konkret beantwortet. ‚Ich kann nicht auf Klo gehen weil ich ‚anders‘ bin und von Euch diskriminiert werde‘ ist einfach Bullshit. 
Das Klo ist immer noch das gleiche. Schild neben der Tür ist anders. 
Jetzt würde es also gehen. aber da fehlt dann halt die showeinlage, die Aufmerksamkeit,... 

 

 

 

Bullshit finde ich auch, wenn man sich da jetzt ein sehr singuläres Vorkommnis heraussucht, um zu verallgemeinern, dass man ständig mit Geschichten und Hintergründen konfrontiert würde, die man nicht wissen wolle...

Geschrieben

@TÜV : Nee, tut mir ehrlich und echt leid, ich versteh‘s wirklich und wahrhaftig nicht! Mal sehen, ob ich‘s jetzt kognitiv erfasst hab:

 

Wenn mir jemand schräg kommt, dann sag ich ihm/ihr oder sonstwas das einfach, egal, ob schwarz, braun, grün, gelb, weiß oder rosa. Höflich und respektvoll, aber unterschwellig klar verständlich. Und @Michi_HH macht da ja offensichtlich auch generell keine Unterschiede. Warum also hier?
 

Solange die 3. Toilette nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, kann die auch niemand überall erwarten. Dann liegt das Problem der Person eben da, aber nicht bei mir. Es gibt Wege, sowas zu vermitteln. Wenn‘s eine schwierige Kundin ist, dann gern auch mal die üblichen Floskeln („arbeiten wir dran“, „geb ich so weiter“, „liegt für übernächstes Jahr im Budget“ usw.). Kunde ist König und so.
 

Aber was soll man sich aufregen?

  • Like 1
Geschrieben (bearbeitet)
vor 12 Minuten hat reusendrescher folgendes von sich gegeben:

Wenn‘s eine schwierige Kundin ist,

 

Und solche gibt es eben in jeder „Gruppe“. Genau das ist der Punkt. Spinner bleibt Spinner, egal ob Hete, Transe oder Schwulette.

Bearbeitet von milan
  • Thanks 2

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